Aktuelle Rezensionen

Wrong Turn 5: Bloodlines (Poster)

Wrong Turn 5: Bloodlines (Arbeitstitel: Wrong Turn 5: Bloodbath) ist ein US-amerikanischer Horror-Thriller von Declan O'Brien aus dem Jahr 2012. In den Hauptrollen spielen Doug Bradley, Camilla Arfwedson, Simon Ginty, Roxanne McKee und Paul Luebke.

Ein kleines, beschauliches Städtchen ist Veranstaltungsort des „Mountain Man Festival“. Ein feuchtfröhliches Ereignis, das von weit her Scharen von gruselig kostümierten und feierwilligen Fans anlockt und die kleine Stadt für eine Nacht in eine abgedrehte Party Location verwandelt. Ein Riesenspaß für die vielen Halloween-Touristen, aber leider auch eine willkommene Essenseinladung für eine Gruppe kannibalischer Einheimischer, die sich mit ihrem missgestalteten Äußeren unbemerkt unter die Feiernden mischen… Weiterlesen »

Rezensionen, Kritiken und Meinungen
Sil sagte vor 3 Stunden 30 Minuten:

Die Kannibalenfamilie - Maynard, One Eye, Saw Tooth und Three Finger macht in dieser Fortsetzung eines Prequels das "Mountain Man Festival" in West Virginia unsicher. Dummerweise bekommt man von dem Festival nichts zu sehen, was wohl am Minimalbudget dieser Produktion liegen dürfte. Derselbe Grund bewirkt auch, daß der Film fast durchgängig in einer nahezu menschenleeren Kleinstadt spielt, die in etwa so echt wirkt wie eine Studiokulisse.

Ein schrottiges Drehbuch, uninteressante Charaktere und ein Übermaß an sadistischen Grausamkeiten machen diesen Film zu einem Ärgernis: Hier wird ohne Sinn und Verstand gemordet. Wrong Turn 5: Bloodlines ist ein vollkommen überflüssiger Film: Nicht sehenswert!

3
Stitches - Bad Clown (Poster)

Stitches - Böser Clown (Synonymtitel: Stitches - Bad Clown / Originaltitel: Stitches) ist ein britisch-irischer Horror-Thriller von Conor McMahon aus dem Jahr 2012. In den Hauptrollen spielen Ross Noble, Tommy Knight und Gemma-Leah Devereux.

Richard Grindle hat keinen Traumjob, aber einer muss es ja machen: Er witzelt sich als Partyclown "Stitches" angeödet und nicht ganz jugendfrei durch seine schlecht bezahlten Auftritte bei Kindergeburtstagen. Als eine besonders renitente Gruppe kleiner Bälger dem Alleinunterhalter eines Tags einen Streich spielt, endet dies für den armen Grindle in angemessen slapstickartiger Manier tödlich. Da in einem Horrorfilm niemand ungestraft mit einer solchen Schuld davonkommt, kehrt der Spaßmacher Jahre später an den Ort seines Ablebens zurück. Seine inzwischen zu Teenagern herangewachsenen Peiniger lassen gerade auf einer Party die Sau raus. Bald werden sie um Gnade winseln. Doch ein angepisster Clown kennt kein Pardon! Weiterlesen »

Rezensionen, Kritiken und Meinungen
Sil sagte vor 1 Tag 3 Stunden:

Der Clown Stitches (Ross Noble) stirbt während der Geburtstagsfeier des zehnjährigen Tom durch einen dummen Unfall - einen Unfall, an dem die Kinder nicht ganz unschuldig sind. Lange ist Tom traumatisiert von dem blutigen Ereignis, er wird zum Außenseiter. Sechs Jahre später nimmt der Clown Toms nächste Party zum Anlaß, von den (Un-)Toten wiederaufzuerstehen und Rache zu nehmen.

Der Regisseur Conor McMahon legt mit Stitches eine Splatter-Komödie vor, die zwar nicht unbedingt vor Originalität strotzt, aber mit viel Liebe für's blutige Detail umgesetzt wird. Die Rahmenhandlung entspricht der Standard-Rezeptur eines Slasher movies: Teenager feiern eine ausgelassene Party mit Alkohol, Drogen und Sex; unter die Gäste mischt sich ein Killer, der seine eigene Version von "Zehn kleine Negerlein" spielt.

Genrefreunde interessieren sich daher bei diesen Filmen weniger für die Handlung, als viemehr für die Art, Anzahl und Umsetzung der Tötungen. Trotz eines offensichtlich niedrigen Budgets kann Stitches hier punkten: Es wird reichlich gestorben, die Todesarten sind relativ kreativ und sie werden ausgesprochen blutig in Szene gesetzt. Wer Spaß an schwarzem Horror-Humor hat, dürfte sich auch über die bitterbösen One-liner des mörderischen Clowns freuen.

Weniger amüsant fallen die Charaktere aus: Hier werden die üblichen Klischees abgearbeitet; so richtig interessant werden die Hauptpersonen nicht; das liegt auch daran, daß es kaum ausgearbeitete Dialoge gibt. Aber auch hier wird eben bedient, was Genrefreunde erwarten. Der Durchschnittszuschauer dürfte wenig Gefallen an diese Guts & Gore-Orgie finden, für die Zielgruppe ist jedoch Splatter-Spaß garantiert: Sehenswert (für Genrefreunde)!

6
Porky's (Filmplakat)

Porky's ist eine amerikanisch-kanadische Komödie von Bob Clark aus dem Jahr 1982. In den Hauptrollen spielen Dan Monahan, Wyatt Knight, Roger Wilson, Kim Cattrall und Mark Herrier.

Sie sind wild, sie sind cool und sie haben nur eine Sache im Kopf: Sex. Die sechs Nachwuchs-Casanovas der Angel Beach Highschool lassen einfach nichts unversucht, um jedes weibliche Wesen in die Federn zu bekommen. Leider spielen die Mädels nicht so mit, wie sich die Jungs das vorgestellt haben. Zum Glück gibt es das Porky's, den heißesten Striptease-Club der ganzen Stadt, wo selbst die wildesten Teenager-Träume wahr werden. Auch dort kommen die Sechs nicht so richtig auf ihre Kosten, und als sie vom Besitzer des Etablissements an die Luft gesetzt werden, gibt es nur eins: Rache - und die ist süßer als süß… Weiterlesen »

Rezensionen, Kritiken und Meinungen
Mowa-Zee sagte vor 2 Tage 3 Stunden:

Mitte der 1950er Jahre erleben sechs Teenager der Angel Beach High School in Florida allerlei Abenteuer auf der Suche nach dem ersten Sex; zwischendurch hecken Pee Wee, Tim, Billy, Mickey, Tommy und Meat mehr oder minder derben Schabernack aus; zunächst spielen sie einander und den Mädchen ihres Alters Streiche, dann richten sie ihre vereinten Anstrengungen gegen den fiesen Bordellbetreiber Porky aus dem Nachbarort.

Porky's ist das amerikanische Gegenstück zur israelischen Eis am Stiel-Filmreihe, die ähnliche Themen behandelt und in derselben Zeit angesiedelt ist. Gemein ist diesen Filmen der infantile Humor, die männliche Perspektive und eine drastische Verklemmtheit im Umgang mit dem anderen Geschlecht. Viele Gags entwickeln sich durch Spießigkeit und Verkrampfungen, die Generationen von pubertierenden Kinozuschauern dazu gebracht haben dürften, die eigenen Hemmungen als normal zu kultivieren.

Was Porky's jedoch von vergleichbaren Filmen unterscheidet, sind vor allem die überraschend ernsthaften Untertöne, die immer wieder anklingen; da gibt es beispielsweise eine ausgesprochen kaputte Vater-Sohn-Beziehung, die sogar zu einer Schlägerei führt, und die Rache an Porky überschreitet ziemlich drastisch die Grenzen eines harmlosen Schülerstreichs. Im Unterschied zu den American Pie-Filmen entwickeln sich die Gags in Porky's stärker aus der Situation heraus und wirken weniger aufgesetzt.

Unerfreulich und stellenweise sogar ärgerlich ist die Rolle, die Mädchen und Frauen in Porky's spielen; keiner der Schülerinnen der Angel Beach High School kommt eine tragende Rolle zu, die Mädchen werden zu albern kichernden Objekten degradiert, "Pussy" eben, auch wenn diese Objekte begehrenswert sein mögen; weitere Frauenrollen sind die fette Cheerleader-Trainerin Beulah Balbricker (Nancy Parsons), die beim Sex laut jaulende Lynn "Lassie" Honeywell (Kim Cattrall) sowie diverse Stripperinnen - sie alle dienen lediglich als Stichwortgeber für Gags oder werden selbst zum Gegenstand von Streichen. Porky's ist sicherleich kein Mädchen- oder Frauenfilm.

Porky's ist eine schrille Teenie-Klamotte aus den 1980er Jahren, die vor allem männliche Zuschauer erfreuen dürfte, die noch in der Pubertät steckt oder sich einen Sinn für pubertierenden Humor bewahrt haben. Sehenswert!

6
Hansel and Gretel: Witch Hunters (Filmplakat)

Hänsel & Gretel: Hexenjäger (Originaltitel: Hansel and Gretel: Witch Hunters) ist ein US-amerikanischer Fantasy-Film von Tommy Wirkola aus dem Jahr 2013. In den Hauptrollen spielen Jeremy Renner, Gemma Arterton, Famke Janssen, Peter Stormare und Zoë Bell.

Jahre nach den Ereignissen im Pfefferkuchenhaus ist das Geschwisterpaar Hänsel und Gretel nur von einem Gedanken besessen: Rache an allen Hexen - zielsicher und gnadenlos! Berühmt für ihr besonderes Geschick beim Auffinden und Vernichten ihrer Beute, ziehen Hänsel (Jeremy Renner) und Gretel (Gemma Arterton) als berüchtigte Hexenjäger durch die Welt. Als eines Tages die grausame Hexe Muriel (Famke Janssen) etliche Kinder entführt, um sie beim nächsten „Blutmond" zu opfern, werden die Geschwister zu Hilfe gerufen. Die beiden haben allerdings nicht mit den brutalen Machenschaften von Sheriff Berringer (Peter Stormare) gerechnet, der ganz eigene Pläne verfolgt. Und als wäre der Wald nicht schon finster genug, gerät auch noch Gretel in die Fänge der blutrünstigen Hexen und eine barbarische Jagd beginnt. Doch das rachsüchtige Geschwisterpaar kann im düsteren Märchenland so schnell keiner stoppen... Weiterlesen »

Rezensionen, Kritiken und Meinungen
Eko sagte vor 3 Tage 2 Stunden:

Hänsel & Gretel: Hexenjäger greift das Kindermärchen "Hänsel und Gretel" der Brüder Grimm in der Fassung von 1812 auf, läßt die beiden Kinder kurzerhand die kannibalische Hexe verbrennen und überspringt dann eine ungenannte Anzahl von Jahren; die Handlung wird dann weitergeführt mit dem erwachsenen Geschwisterpaar, das mittlerweile zu hauptberuflichen Hexenjägern geworden ist. Auch inhaltlich erlaubt sich der norwegische Regisseur Tommy Wirkola einige Veränderungen; so werden die beiden Kinder beispielsweise nicht ausgesetzt, weil die Eltern verhungern, sondern aus einem ganz anderen Grund, der sich erst im weiteren Filmverlauf erschließt.

Wirkola verzichtet auch auf eine Interpretation des Märchens; er spinnt die Geschichte unreflektiert weiter, um zu einem naiven Fantasy-Ausgangsmaterial zu gelangen, das das Platzieren einer möglichst großen Anzahl pyrotechnischer Effekte erlaubt. Die Drehbuchautoren Tommy Wirkola und Stig Frode Henriksen zeigen auch wenig Interesse am gesellschaftlichen Hintergrund einer Zeit, in der ein blindwütiger Lynchmob angebliche Hexen foltern und verbrennen dürfte - sie behaupten die Existenz bösartiger Hexen einfach als Tatsache. Der spezifische Charakter des ursprünglichen Märchens geht hierbei verloren und die Antipoden werden austauschbar; ebensogut könnten Hansel und Gretel auch gegen Vampire kämpfen.

Jeremy Renner und Gemma Arterton verkörpern die beinharten Kopfgeldjäger Hansel und Gretel, Peter Stormare spielt den fiesen Sheriff Berringer und Famke Janssen ist als superböse Hexe Muriel zu sehen; sie alle spielen routiniert, beleben ihre jeweiligen Rollen jedoch nicht mit etwas einzigartigem - beliebige andere Actiondarsteller könnten dieselben Charaktere ebensogut verkörpern; nur die Finnin Pihla Viitala bleibt als "weiße Hexe" Mina in bleibender Erinnerung.

Muriel und ihre Hexenkolleginnen bekommen ein ziemlich unoriginelles Make-up verpasst, das ziemlich nach Bühnenschminke aussieht und wenig organisch wirkt. Mehr Mühe hat sich das SFX-Team bei den verblüffend modernen Feuerwaffen der Jagdgeschwister gegeben; sie passen nur nicht so recht in das indiffernete Märchen-/Fantasy-Ambiente. Auch Dialoge und Drehbuch fallen eher schwach aus, umso knalliger geraten dagegen die Kampf-, Tötungs- und Verfolgungsszenen - man merkt, daß Wirkola zuvor eine splatterlastige Zombikomödie wie Dead Snow inszeniert hat. Hansel und Gretel müssen mächtig einstecken und rappeln sich immer wieder verblüffelnd schnell auf - um echte Dramatik oder Glaubwürdigkeit geht es Wirkola offensichtlich nicht.

Hänsel & Gretel erweist sich als effektlastiges Popcornkino, das temporeich unterhält, aber wenig bleibende Erinnerungen hinterläßt; wer Denken im Kino als Zumutung empfindet, ist hier also genau richtig. Eine weitere Fließbandproduktion, die mit eingebauten Fanchise-Potenzial daherkommt und sicherlich die eine oder andere Fortsetzung bescheren wird. Ansehbar!

6

Aktuelles Quiz

Was ist wirklich wichtig im Leben? Diese Frage stellt sich die 17-jährige Tessa (Dakota Fanning), die jeden Augenblick ihres Lebens ausschöpfen möchte. Welche Antworten Tessa findet, verrät der Spielfilm Now Is Good - Jeder Moment zählt von Ol Parker.

Der Film ist ab dem 19. April 2013 auf DVD und Blu-ray sowie über VoD erhältlich (Universum Film). Zum Verkaufsstart verlosen wir zwei DVDs von Now Is Good - Jeder Moment zählt...

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