Mexiko

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Julia, Cover

Julia ist ein Filmdrama von Erick Zonca aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Tilda Swinton, Saul Rubinek, Kate Del Castillo, Aidan Gould und Jude Ciccolella.

Julia ist 40 und ein Wrack. Jeden Abend trinkt sie bis zur Besinnungslosigkeit, landet mit irgendeinem Kerl im Bett, um am nächsten Morgen angeekelt ihr verkorkstes Leben zu verfluchen. Als ihre psychisch labile Nachbarin sie bittet, dabei zu helfen, ihren achtjährigen Sohn Tom aus der Obhut des reichen Großvaters zu befreien, sieht Julia endlich ihre Chance. Sie kidnappt den Jungen auf eigene Faust, um zwei Millionen Dollar von der Familie zu erpressen. Doch die Aktion geht gründlich schief. Mit dem Kind im Schlepptau flieht Julia nach Mexiko, wo die Dinge völlig aus dem Ruder laufen...

Im Stile einer klassischen Tragödie verstrickt sich die Protagonistin Julia in einer immer dichter werdendes Geflecht von Irrwegen, Fehlentscheidungen und Dummheiten; psychologische Glaubwürdigkeit erreichen die geschilderten Ereignisse durch eine zusätzliche Ebene: Julia operiert zugleich als Psychogramm einer außer Kontrolle geratenen Alkoholikerin. Die Schauspielerin Tilda Swinton prägt den Film dabei mit absolutistischer Leinwanddominanz - eine außergewöhnliche darstellerische Leistung. Sehenswert!


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La Zona, Cover

La Zona - Betreten verboten (Originaltitel: La Zona) ist ein von Rodrigo Plá. In den Hauptrollen spielen Daniel Giménez Cacho und Maribel Verdú.

In einer stürmischen Nacht dringen drei Jugendliche aus einem Slumviertel von Mexiko-City in das streng bewachte Villenviertel La Zona ein. Beim Einbruch in eines der Luxushäuser werden sie überrascht und zwei von ihnen auf der Flucht kaltblütig erschossen. Nur der junge Miguel kann entkommen und versteckt sich in einem Keller des Viertels. Ein Fall für die Polizei, doch in La Zona herrschen eigene Gesetze: Hier regieren Geld und Macht - der Hass auf den "Abschaum" der Slums kennt keine Grenzen. Panisch und von Rachelust getrieben gründen die Zonen-Bewohner eine Bürgerwehr, und die gnadenlose Hetzjagd auf Miguel beginnt. Wird es ihm gelingen, seinen übermächtigen Verfolgern zu entkommen?

Vielfach preisgekrönt, unter anderem auf dem Toronto International Film Festival und dem Filmfestival Venedig, erzählt dieser erschütternde Film des mexikanischen Ausnahme-Regisseurs Rodrigo Plá von Selbstjustiz und der schier unüberbrückbaren Kluft zwischen Arm und Reich. La ZONA ist ab Dezember 2008 bundesweit in ausgewählten Kinos zusehen, u.a. in Berlin, Hamburg, Köln und München.


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Pans Labyrinth, Cover

Pans Labyrinth (Originaltitel: El laberinto del fauno; internationaler Titel: Pan's Labyrinth) ist ein Fantasy-Film von Guillermo del Toro ("Hellboy") aus dem Jahr 2006. In den Hauptrollen spielen Doug Jones, Frederico Luppi, Alex Angulo, Sergi Lopez und Roger Casamajor.

Die junge Halbwaise Ofelia (Ivana Baquero) kommt 1944 mit ihrer hochschwangeren Mutter Carmen (Ariadna Gil) in ein kleines Dorf in den spanischen Bergen. Carmen trägt das Kind des sadistischen Hauptmanns Vidal (Sergi Lopez i Ayats), der auf dem Außenposten der brutale Arm des Franco-Regimes ist. Es sind schlimme Zeiten: Vidal versucht mit allen Mitteln, die linken Rebellen in den Bergen mit seiner Kavalleristen-Truppe zu vernichten. Ofelia fühlt sich nicht wohl bei ihrem Stiefvater. Dessen einzige Sorge scheint nicht das Wohlergehen ihrer geschwächten Mutter zu sein, sondern ausschließlich das seines ungeborenen Kindes. So flüchtet sich das fantasiereiche Mädchen immer öfter in die geheimnisvolle Märchenwelt eines uralten Labyrinths in der Nähe des Hauses. Hier wird sie von einem Faun (Doug Jones) als lang verschollene Prinzessin Moanna begrüßt. Das weise Fabelwesen gibt ihr drei Prüfungen in der Unterwelt, damit sie in das Reich ihres königlichen Vaters zurückkehren kann ...

Der Mexikaner Guillermo del Toro gilt seit Pans Labyrinth als einer der besten Regisseure des neuen Jahrtausends. Bereits 2001 inszenierte er mit "El Espinazo del diablo" einen Fantasy-Stoff, dem die Balance zwischen der grausamen Realität des spanischen Bürgerkriegs und fantastischen Elementen gelingt. Weiterlesen »