Koch Media

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The Broken (Cover)

The Broken (Originaltitel: The Brøken; deutscher Synonymtitel: Gebrochen) ist ein Psychothriller von Sean Ellis aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Lena Headey, Richard Jenkins und Ash Newman. Der Film basiert auf Motiven aus der Kurzgeschichte "William Wilson" von Edgar Allen Poe.

Etwas sehr Bedrohliches hat schleichend Besitz ergriffen und scheint die Realität zu verzerren. Oder ist Gina die einzige, die die sich häufenden, unheilvollen Zeichen bemerkt? Mitmenschen wirken plötzlich wie Abziehbilder ihrer selbst, sogar der eigene Freund verursacht der Radiologin, die sich gerade von einem schweren Autounfall zu erholen versucht, Gänsehaut. Und kurz vor dem brutalen Crash - da ist sich die zutiefst verängstigte Gina sicher - hat sie sich selbst , vielmehr eine Doppelgängerin, gesehen...

Der atmosphärische Horror-Thriller mit Lena Heady ("300", "Terminator: The Sarah Connor Chronicles") braucht über eine Stunde, um in die Gänge zu kommen; die Geschehnisse in der zu überbrückenden Zeitspanne langweilen zwar nicht, sie lassen aber auch kein Interesse an den Protagonisten aufkommen. Auch hier zeigt sich wieder, dass auch hochkarätige Kurzgeschichten nicht unbedingt ausreichend Material für Spielfilme mitbringen. Für Gruselfreunde noch ansehbar! Weiterlesen »

The Protocol (Frankreich 2008)

›Jeder Tod hat seinen Preis‹

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The Protocol (Cover)

The Protocol - Jeder Tod hat seinen Preis (Originaltitel: Le nouveau protocole; internationaler Titel: The New Protocol) ist französischer Triller von Thomas Vincent aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Clovis Cornillac, Marie-Josée Croze, Dominique Reymond

Der geschiedene Raoul Kraft (Clovis Cornillac) führt im Wald einen Forstbetrieb. Als er erfährt, dass sein 18-jähriger Sohn bei einem Autounfall ums Leben kam, ist er tief getroffen. Die Polizei geht von einem alltäglichen Unfall aus und schließt die Ermittlungen schnell ab - doch dann taucht eine junge Frau bei Raoul auf und behauptet das Gegenteil. Diane (Marie-Josée Croze) berichtet ihm, dass sein Sohn Proband in einer Medikamentenstudie eines globalen Pharmakonzerns war. Die verheerenden Nebenwirkungen hätten dem jungen Mann das Leben gekostet, behauptet sie. Bei ihren Nachforschungen dringen die beiden in die undurchsichtigen Machenschaften der globalen Pharmaindustrie ein - und werden dabei selbst zu Gejagten...

Die Handlung verspricht einen brisanten Wirtschaftsthriller, doch die potenzielle Brisanz läuft leer im ambivalenten Charakterzeichnungen und unentschiedener Richtungsgebung. Das durchaus Spannungsgeladene Katz-und-Maus-Spiel überzeugt stellenweise darstellerisch und dramaturgisch, enttäuscht jedoch durch viel verschenktes Potenzial. Ansehbar! Weiterlesen »

High Lane (Frankreich 2009)

›Schau nicht nach unten!‹

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High Lane (Cover)

High Lane - Schau nicht nach unten! (Originaltitel: Vertige) ist ein französischer Horrorthriller von Abel Ferry aus dem Jahr 2009. In den Hauptrollen spielen Fanny Valette, Johan Libéreau, Raphaël Lenglet, Nicolas Giraud, Maud Wyler und Justin Blanckaert.

Zwei junge, befreundete Pärchen machen sich auf den Weg zu einer Kletterpartie im Hochgebirge. Dies soll ihr letztes Abenteuer werden, bevor sie sich in den stressigen Berufsalltag stürzen. Das fünfte Rad am Wagen ist Loic, der Ex-Freund von Chloe, der von Anfang an Probleme bereitet. Nachdem sich ihre Routenplanung nicht umsetzen lässt, beschließen die Fünf, freestyle Richtung Himmel zu klettern. Als sie bei dem lebensbedrohlichen Aufstieg feststellen, dass sie nicht allein sind, wird der Kletterausflug schnell zum Albtraum...

Franzosen liefern derzeit einen Horror-Kracher nach dem anderen ab - High Lane bildet da eine Ausnahme. In berückend schönen Naturkulissen entspinnt sich ein packendes Survival-Abenteuer, das durch einen glaubwürdigen Plot und sehr ordentliche Darsteller überzeugt. Die Inszenierung ist geradlinig und schnörkellos; das gefällt über weite Strecken, lediglich der Showdown verläuft dann doch ein wenig zu vorhersehbar. Insgesamt durchaus sehenswert und eine heiße Empfehlung für Genrefreunde! Weiterlesen »

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Stag Night (Cover)

Stag Night ist ein US-amerikanischer Horrorthriller von Peter A. Dowling aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Scott Adkins, Vinessa Shaw, Breckin Meyer, Kip Pardue und Karl Geary.

Eine Gruppe junger Männer auf dem Heimweg von einem ausgiebigen Junggesellenabschied: Ahnungslos steigen die Vier an einer längst geschlossenen U-Bahn-Station aus und beschließen den Weg durch den Tunnelschacht zur nächsten Haltestelle zu laufen. Doch dann werden sie Zeuge eines grausamen Mordes an einem Polizisten und flüchten schockiert zurück in die Wirren des U-Bahn-Netzes. Die Täter wollen die stillen Beobachter aber nicht entkommen lassen - eine gnadenlose Jagd durch die Tunnel beginnt...

Im Stile von Creep (2004) verlagert Drehbuchautor und Regisseur Peter A. Dowling Motive des typischen Hinterwäldler-Horrors mitten nach New York City. Das wirkt an manchen Stellen ein wenig konstruiert, bietet aber solide und über weite Strecken auch packende Unterhaltung. Anshebar! Weiterlesen »

In the Electric Mist (Cover)

In the Electric Mist - Mord in Louisiana (Originaltitel: In the Electric Mist) ist ein Krimi von Bertrand Tavernier aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Tommy Lee Jones, John Goodman, Peter Sarsgaard, Kelly Macdonald und Mary Steenburgen.

Dave Robicheaux, Detective im Bundesstaat Louisiana, jagt einen Serienkiller, der bereits mehrere junge Frauen auf dem gewissen hat. Auf der Rückfahrt von einem grausamen Tatort trifft Robicheaux auf den Hollywood-Star Elrod Sykes, der sich zu Dreharbeiten in der Gegend aufhält. Er gesteht dem Detective, dass er in den Sümpfen eine Leiche gesehen hat - den teilweise verwesten Körper eines Schwarzen in Ketten. Die Entdeckung läst bei Robicheaux schmerzliche Erinnerungen an einen alten Fall aus. Gleichzeitig spürt er, dass die Verbrechen in einem Zusammenhang stehen könnten...

Atmosphärisch dichter Thriller um eine mysteriöse Mordserie in Lousiana mit Oscar-Preisträger Tommy Lee Jones in der Hauptrolle. Sehenswert! Weiterlesen »

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Connected, Cover

Connected (Originaltitel: Bo chi tung wah; Synonymtitel: Bao chi tong hua; trad. 保持通話; Kurzzeichen: 保持通话) ist ein chinesischer Thriller von Benny Chan (= Benny Chan Muk-Sing) aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Louis Koo (古天樂), Barbie Hsu (徐熙媛), Nick Cheung (張家輝), Ye Liu (劉燁), Eddie Cheung Siu-Fai (張兆輝) und Siu-Wong Fan (樊少皇). Es handelt sich um ein Remake von David R. Ellis' Final Call (Originaltitel: Cellular) aus dem Jahr 2004.

Schuldeneintreiber Bob (Louis Koo) ist gerade auf dem Weg zum Flughafen, als sein Handy klingelt. Die panische Frau an der anderen Leitung behauptet, sie sei das Opfer einer Entführung. Bob hält den Anruf zunächst für einen üblen Scherz, doch als er der Unbekannten bei einem Gespräch mit ihrem Peiniger zuhört, wird ihm klar, dass er für sie die vermutlich letzte Hoffnung ist - und handeln muss. Sein Wettlauf gegen die zeit führt ihn von einer lebensgefährlichen Situation in die nächste, und schon bald ist auch die Polizei hinter Bob her, da er auf seiner irrwitzigen Odyssee durch Hongkong eine Spur der Verwüstung hinter sich lässt.

Während sich bisher eher Hollywood an asiatischen Filmstoffen bediente, verläuft der Ideenfluss bei Connected einmal in der anderen Richtung. Leichte Änderungen wurden bei den menschlichen Konstellationen und bei der Taktung vorgenommen: Connected ist Hochgeschwindigkeitskino, das in seinen besten Momentan an Speed (Jan De Bont, 1994) erinnern kann. Überraschend ansonsten vor allem die geringe Eigenständigkeit - selbst der Abspann wurde stilistisch kopiert. Darstellerisch solide, Verfolgungsjagden ohne Ende, ansonsten eher mäßige production values - insgesamt ansehbar! Weiterlesen »

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OSS 117, Cover

OSS 117 - Der Spion, der sich liebte (Originaltitel: OSS 117: Le Caire, nid d'espions; Synonymtitel: OSS 117 - Cairo Nest of Spies) ist eine französische Komödie von Michel Hazanavicius aus dem Jahr 2006. In den Hauptrollen spielen Jean Dujardin, Bérénice Bejo und Philippe Levebre.

Er ist ungeschickt, ungebildet und unwiderstehlich: Frankreichs Antwort auf James Bond - Agent OSS 117! Ägypten 1955: Kairo ist ein Schmelztiegel, in dem Geheimagenten aus aller Herren Länder unterwegs sind. Jeder spioniert gegen jeden, jeder sabotiert jeden: Franzosen, Engländer, Sowjets, die Familie des gestürzten Königs Farouk sowie islamische Extremisten. Um wieder Ordnung in das Chaos zu bringen und eine geheime Mission zu erfüllen, entsendet der französische Präsident seine ultimative Geheimwaffe, den Stolz des Geheimdienstes, den Helden Europas, in den Hexenkessel Nordafrikas: Hubert Bonisseur de La Bath, alias OSS 117!

Stimmungsvolle Bond-Hommage. Sehenswert! Weiterlesen »

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Ein Haufen verwegener Hunde, Cover

Ein Haufen verwegener Hunde ist ein Kriegsfilm von Enzo G. Castellari. In den Hauptrollen spielen Bo Svenson, Peter Hooten, Fred Williamson, Michael Pergolani und Jackie Basehart.

Frankreich zur Zeit des Zweiten Weltkrieges: Fünf US-Deserteuren gelingt nach einem Artilleriegefecht die Flucht vor der US-Militärpolizei. Auf ihrem Weg in die kriegsneutrale Schweiz geraten die Fahnenflüchtigen in die Fänge französischer Partisanen. Auf deren Befehl soll das Quintett nun den Sprengkopf der deutschen V2-Rakete entwenden - eine Mission, die einem Todeskommando gleichkommt...


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Inglorious Bastards, Cover

The Inglorious Bastards (Originaltitel: Quel maledetto treno blindato) ist ein italienischer Kriegsfilm von Enzo G. Castellari aus dem Jahr 1978. In den Hauptrollen spielen Bo Svenson, Raimund Harmstorf, Peter Hooten und Fred Williamson.

Frankreich zur Zeit des Zweiten Weltkrieges: Fünf US-Deserteuren gelingt nach einem Artilleriegefecht die Flucht vor der US-Militärpolizei. Auf ihrem Weg in die kriegsneutrale Schweiz geraten die Fahnenflüchtigen in die Fänge französischer Partisanen. Auf deren Befehl soll das Quintett nun den Sprengkopf der deutschen V-2-Rakete entwenden - eine Mission, die einem Todeskommando gleichkommt.

Das Original zur Quentin Tarantinos Remake aus dem Jahr 2009 deutet die gleichermaßen vorhandenen Tendenzen zu Subversivität (Beginn) wie zu militärischer Pflichterfüllung (Ende) an, letztlich verbleibt nur ein reichlich alberner Kriegsfilm. Im Vergleich zum Remake sowie als kulturgeschichtliche Studie zur Kriegsdarstellung im Film ansehbar!


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Outlander, Cover

Outlander, Cover. Weiterlesen »