Virtueller Handapparat

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Weitere virtuelle Handapparate:

Alfred Holighaus (Hrsg.): Der Filmkanon. 35 Filme, die Sie kennen müssen (2005)

Der Filmkanon - 35 Filme, die Sie kennen müssen ist eine Sammlung von Texten zum Filmkanon, die 2005 von Alfred Holighaus in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben wurde.

Der großzügig bebilderte Band versammelt spannende und anregende Texte der Kommissionsmitglieder zu den 35 Filmen; hinzu kommen Zitatensammlungen und Literaturempfehlungen sowie Hinweise zur Film- und DVD-Beschaffung.


Inhalt

Nach einer leidenschaftlich geführten Debatte um die bedeutendsten und besten Werke der Filmgeschichte verabschiedete im Juli 2003 eine 19-köpfige Expertenkommission den Filmkanon. Die Liste umfasst 35 Filme aus allen Genres und Epochen: Stummfilme und Gegenwartskino, Science-Fiction-Filme, Western und Thriller, Melodramen und Komödien. Das Spektrum reicht von Murnaus NOSFERATU (1922) bis zu Almodóvars ALLES ÜBER MEINE MUTTER (1999).

Das offizielle Buch zum Filmkanon, das in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung entstanden ist, versammelt spannende und anregende Texte der Kommissionsmitglieder zu den 35 Filmen; hinzu kommen filmografische Angaben, Zitatensammlungen sowie Literaturempfehlungen. Und mit 384 Fotos ist das Buch großzügig bebildert.

Mit Beiträgen von Gerd Albrecht, Philipp Bühler, Ralph Eue, Robert Fischer, Dominik Graf, Erika Gregor, Alfred Holighaus, Cristina Moles Kaupp, Annette Kilzer, Michael Kohler, Eva Matlok, Lars Penning, Christian Petzold, Hans Helmut Prinzler, Uschi Reich, Rainer Rother, Ralf Schenk, Volker Schlöndorff, Reinhold T. Schöffel, Nicolaus Schröder, Wolfram Schütte, Barbara Schweizerhof, Georg Seeßlen, Anke Sterneborg, Andres Veiel, Burkhard Voiges, Rainer Vowe, Susanne Weingarten, Sascha Westphal.

Bezugsmöglichkeit

Kay Weniger: Das grosse Personenlexikon des Films (2001/2003)

Das große Personenlexikon des Films erscheint im November 2001. Auf insgesamt rund 6.500 Seiten erzählt es über 6.000 Biografien der Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts.

Dem vorliegenden Kompendium liegen rund drei Jahrzehnte Vorarbeit zugrunde. Die ersten Versuche einer Materialsammlung datieren zurück in die Zeit um 1970/71. In den folgenden Jahren und Jahrzehnten sammelte der Autor bedeutende und weniger bedeutende Informationen, Biografien und Filmographien von Filmschaffenden, wann immer er ihrer habhaft werden konnte. Seit dem Februar 1994, einhergehend mit dem Ausscheiden des Autors aus der Redaktion der »Welt am Sonntag«, begann Kay Weniger die Berge von gesammeltem Material in Biografien zu verdichten und diese niederzuschreiben. Zeitgleich kontaktierte er Hunderte von Filmschaffenden rund um den Globus. Weit über tausend Telefonate und Faxanfragen weltweit, von London bis Paris, von Rom bis Madrid, von Los Angeles bis Melbourne, brachten wertvolle Zusatzinformationen, die bislang in keiner Publikation enthalten waren.

Beträchtliche Unterstützung erfuhr der Autor vor allem von Filmarchiven, allen voran von der Bibliothek der Academy of Motion Pictures, Arts and Sciences in Los Angeles und dem Information Service des British Film Institute in London. Aber auch unzählige Behörden im In- und Ausland halfen generöserweise mit Auskünften dem Autor, Datensicherheit zu erlangen. Zahllose kursierende, nicht zutreffende Geburts- und Sterbedaten konnten durch die Mithilfe von Stadtarchiven und Standesämtern, Geburten-, Tauf- und Sterberegistern korrigiert werden. Erst dadurch wurde gewährleistet, daß Das große Personenlexikon des Films zum neuen, richtungweisenden Standardwerk geworden ist, mit einem Optimum an Präzision und Verläßlichkeit bezüglich Lebensdaten, Filmografien und Biografien.


Kay Weniger arbeitete sich für Das große Personenlexikon des Films durch die mehr als 100-jährige Geschichte des Films, sichtete dabei die wichtigsten Streifen, prüfte bisherige Biografien und Filmografien, korrigierte Daten und Fakten rund um das Kino, und verfasste aus diesem Fundus heraus mehr als 6.000 Einzeleinträge.

Das große Personenlexikon des Films ist verläßlich: Die Recherchen von Kay Weniger fördern vielerlei Vergessenes zu Tage, korrigieren falsche Angaben zur Person (Daten, Orte, Filme usw.) und auch ständig Verschlepptes. Indem Weniger praktisch alle Fakten gegenprüft, sich dem üblichen »Ab- und Zuschreiben« widersetzt, kann Das große Personenlexikon des Films nunmehr mit einer Vielzahl von »exakten Informationen aus erster Hand« dienen. Damit liegt dem Filmfreund, dem Presserezensenten, aber auch der gesamten Kinobranche vom Produzenten bis hin zum Filmvorführer ein neues, verlässliches und kompetentes Nachschlagewerk vor.

Das große Personenlexikon des Films besitzt gegenüber den bislang üblichen Lexika - nämlich den verschiedenen Zungen der dort versammelten Einzelautoren - einen wesentlichen Vorteil: Weniger spricht mit (s)einer Stimme und reflektiert mit (s)einem Geist. Das heißt, bei Weniger findet der subjektive Blick des Rezensenten und Autors eine einheitliche Entsprechung in den dann objektivierten Einzelporträts der Filmschöpfer. Der Leser erfährt dabei die Filmgeschichte innerhalb eines einheitlichen Ganzen, also mit einem offenen und wachen, aber dennoch geschlossenen Blick. Zutreffenderweise muß man sagen: Weniger ist mehr!

Das Große Personenlexikon des Films beschränkt sich nicht, wie bei der Mehrzahl der bisheriger Filmlexika üblich, nur auf Schauspieler und Regisseure. Vielmehr wird in diesem neuen Kompendium allen entscheidenden Berufszweigen in der Zelluloidbranche der nötige und würdige Respekt gezollt. Denn was wäre der Film ohne seine Kameraleute und Drehbuchautoren, ohne die Kostümbildner und Architekten, die Komponisten und Cutter, die Tontechniker, Spezialeffekte-Gestalter und Produzenten? Gerade die vielen, scheinbar nachgeordneten Berufszweige werden in den gängigen Werken zu Unrecht vernachlässigt. Das sträfliche Aussperren all jener Einzeldisziplinen, die doch einen so entscheidenden Anteil am Endprodukt - dem Gesamtkunstwerk Film - besitzen, findet mit dem Erscheinen des Großen Personenlexikons des Films ein gutes Ende.

Die gebundene Ausgabe besteht aus 8 Bänden und hat einen Gesamtumfang von 5.600 Seiten. Das Werk erschien im April 2003 im Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf als Nachdruck der Originalausgabe von 2001 (ISBN 3896023403).

Über den Autor

Geboren 1956 in Berlin, wuchs Dr. Kay Weniger seit 1957 in Hamburg auf. Nach seinem Abitur 1975 begann er ein Studium der Kunstgeschichte, das er mit der Promotion abschloß. Schon seit frühester Kindheit reiste der Autor intensiv. Mit seiner Tätigkeit als Redakteur der Reiseressorts der Zeitungen "Die Welt" und "Welt am Sonntag" intensiviert er diese Aktivitäten. Ab dem Beginn der 70er Jahre sammelte Kay Weniger Fakten über Filmschaffende sowie deren Filmographien.

Seit seinem Abschied von der "Welt am Sonntag" im Jahr 1993 konzentrierte er sich unter Ausnutzung aller nur denk- und verfügbaren Quellen auf die Recherche des nun erscheinenden achtbändigen Werkes Das grosse Personenlexikon des Films.

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