Bürgerkrieg

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24
24: Redemption, Cover

24: Redemption setzt vier Jahre nach der sechsten Staffel ein: Jack Bauer (Kiefer Sutherland) hat sich nach Südafrika zurückgezogen und sucht nach den Schicksalsschlägen in seinem Privatleben Ablenkung in missionarischer Arbeit.

Doch auch fern der Heimat gerät der frühere CTU-Agent in eine internationale Krise. Der skrupellose Diktator eines afrikanischen Staates rekrutiert Kinder für seine Armee. Als er dafür ein Waisenhaus ins Visier nimmt, stellen sich ihm Jack Bauer und dessen Mentor Carl Benton (Robert Carlyle) in den Weg.

Währenddessen bereitet sich Washington auf die Einführung eines neuen Präsidenten vor: Allison Taylor (Cherry Jones) ist die erste Frau im höchsten politischen Amt der Welt. U.S. State Department Officer Frank Tramell (Gil Bellows) und Jonas Hodges (Jon Voight) ziehen die Fäden hinter einer der größten politischen Veränderungen in der Geschichte der USA - und schaffen damit die Voraussetzungen für die Handlung der siebten Staffel.

Der abendfüllende Fernsehfilm von Jon Cassar spielt, wie gewohnt, in Echtzeit; im Unterschied zu den Stunden-Episoden fehlt aber der treibende Rhythmus und das atemberaubende Tempo. Stattdessen wird die Handlung langsam aufgebaut und der Schwerpunkt zunächst auf Charakterzeichnung, Ambiente und Stimmung gelegt. Wir sehen denselben Jack Bauer, erfahren jedoch mehr über den Menschen als die Kampfmaschine. In Verbindung mit den gewohnten Verstrickungen und Verschwörungen entsteht so eine der düstersten und dichtesten 24-Episoden, die bisher zu sehen waren. Sehenswert!


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Rambo (USA/BRD 2008), Filmplakat

John Rambo (USA/BRD 2008), Filmplakat.

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Rambo (USA/BRD 2008), Filmplakat

John Rambo (Originaltitel: Rambo) ist ein Actionfilm von Sylvester Stallone aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Sylvester Stallone (als John Rambo), Julie Benz (als Sarah Miller), Matthew Marsden (als Söldner Schoolboy), Graham McTavish (als Lewis), Reynaldo Gallegos (als Diaz), Jake La Botz (als Reese), Tim Kang (als En-Joo), Maung Maung Khin (als Major Tint) und Paul Schulze (als Michael Burnett).

Der Actionheld John Rambo kehrt zwei Jahrzehnte nach seinem letzten Kinoauftritt auf die Leinwand zurück, unter Regie und gespielt von Sylvester Stallone. Die Persönlichkeitsentwicklung des Vietnamenveterans knüpft an den Anfang des dritten Teils an, der einen gebrochenen Menschen zeigte, der seiner Vergangenheit zu entfliehen versuchte. John Rambo lebt nun zurückgezogen im Dschungel Thailands und wird von Missionaren angeheuert, die nach Birma möchten. Der südostasiatische Staat steht im Würgegriff einer brutalen Militärdiktatur, die rücksichtslos gegen Freiheitskämpfer und sogar die eigene Bevölkerung vorgeht.

Der vierte Teil der Rambo-Filmserie ist einer der radikalsten Mainstream-Filme, die Kriegshandlungen zeigen: Menschenleiber werden quasi am laufenden Band zerfetzt, und das so detailliert wie selten zuvor: "Gewaltpornographie" (Mike Thomas). Mit einiger Berechtigung stellte die Prüfkommission der FSK daher für die ungeschnittene Fassung eine "schwere Jugendgefährdung" fest.

Daneben zeigt John Rambo jedoch auch perfekt inszeniertes Actionkino im Geist der 1980er Jahre, das zu einem Effektspektakel des 21. Jahrhunderts modernisiert wurde. Wie auch seine Vorgänger ist John Rambo mehr als nur eine stumpfe Actionwumme: Der Film generiert und transportiert Ideologie ("live for nothing or die for something"), diskutiert Zeitgeschichte und bezieht politische Position. Auch wenn man die zynischen Kernaussagen des Films kaum gutheißen kann, stellt John Rambo ein filmisches Ereignis dar: Sehenswert!


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