Vampires Anonymous (USA 2003)
Vampires Anonymous ist eine US-amerikanische Horror-Komödie von Michael Keller aus dem Jahr 2003. In den Hauptrollen spielen Paul Popowich, Michael Madsen, Carolyn Lawrence und Nicole Forester.
Das Branchenblatt VideoWoche fällte ein durchwachsenes Urteil, als es "wenig Action, kaum zündende Pointen, aber sympathische Darsteller" konstatierte, das B-Movie jedoch als "insgesamt originell und unterhaltsam" bewertete.
Dieser Einschätzung können wir nicht zustimmen; Sympathie wollte gerade mit der Hauptperson Vic Weller (Paul Popowich) so gar nicht aufkommen, und unterhaltsam fanden wir Vampires Anonymous überhaupt nicht. Insgesamt eher langweilig.
Auch die IMDb-Benutzer bewerteten Vampires Anonymous mit 4,6 von 10 bei 171 abgegebenen Stimmen eher unterdurchschnittlich (Stand: Juli 2007).
Contents
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Handlung
Nachdem Victor (Paul Popowich) gerade zum wiederholten Mal eine seiner netten Freundinnen umgebracht hat um dem Drang seiner Art nachzugeben, will er dem Blutsaugen endgültig entsagen und sucht Hilfe bei den anonymen Vampiren. Dort werden Leute wie er umgepolt und an einen individuell ermittelten Ersatzstoff gewöhnt.
In Viktors Falle handelt es sich um Schafsblut, wie es gern in der Provinz von North Carolina, in einen Pelz verpackt, auf der Weide steht.
Doch zwischen Rednecks und Farmertöchtern ist das Leben nicht leicht für einen Blutsauger auf Entzug...
Kurzkritik
Die Idee hat ihren frivolen Reiz: Vampire gründen eine Selbsthilfeorganisation, die ihresgleichen beim Entzug hilft. Hier könnte man sich allerlei urkomische Plots vorstellen, die sich aus einer solchen Anlage entwickeln könnten. Regisseur Michael Keller gleingt es jedoch kaum, das Potenziel auszuschöpfen; er liefert eine dröge Gruselkomödie von der Stage ab, der die Pointen fehlen, bei der das Timing nicht stimmt, und die insgesamt einfach nur langweilt.
Besonders störend wirkt, dass der Vampir Vic Weller (Paul Popowich) dem Zuschauer einfach nicht sympathisch wird; die Problemlage des Blutsaugers wird rational durchaus vermittelt, kommt jedoch emotional an. Man glaubt ihm nicht, dass er an der Situation wirklich leidet und versteht die Motivation nicht, warum er seinen Trieben nicht folgt. Das Ende zeigt, dass die Drehbuchautoren Vics angebliche Sehnsucht nach dem American Dream auch nicht so recht ernst nehmen konnten.
Störend fallen auch zahlreiche Details auf, die schlichtweg nicht funktionieren; so macht Vics "Sponsor" Geno (Michael Madsen) in einer Szene Faxen vor dem Badezimmerspiegel - üblicherweise haben Vampire im Film jedoch kein Spiegelbild. In einer anderen Szene beisst Vic in eine Knoblauchzehe, die, wie wir wenige Momente später erfahren, von der Liste der Abwehrmittel gestrichen wurden. Warum das passiert sein soll, erfahren wir ebensowenig wie wir die Pointe mit dem Badezimmerspiegel verstehen - oder war es vielleicht einfach nur eine Panne?
Für eine TV-Episode von Buffy hätte Vampires Anonymous vielleicht genug Ideen und wohl auch den passenden Stil, auf Spielfilmlänge ausgewalzt reicht die Substanz jedoch einfach nicht.
Gesehene Fassung
- Laufzeit: ca. 89 Minuten
- FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
- Premiere: 28. Oktober 2003 [USA]
- Videostart (Ungarn): 19. Mai 2004
- DVD-Start (BRD): 8. Mai 2007 [M.I.B. - Medienvertrieb in Buchholz]
- Bildformat: PAL, 4:3 Vollbild (1.33:1), Color
- Tonformat und Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Englisch (Dolby Digital 2.0 Stereo)
- Untertitel: Keine
- EAN-Nummer: 4260118671677
- Regionalcode: k.A.
- Kopierschutz. k.A.
DVD Extras
- Bildergalerie/Slideshow
- Kinotrailer
- Kapitel- und Szenenanwahl
- Animiertes DVD-Menü
- Menü mit Soundeffekten
Siehe auch
Ähnliche Filme:
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Netmarks
- IMDb
- DVD Screenshots (Wiced Vision)
Bezugsmöglichkeit

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