Westworld (USA 1973)
Westworld ist ein US-amerikanischer Science-fiction-Film von Michael Crichton aus dem Jahr 1973. In den Hauptrollen spielen Yul Brynner (als Gunslinger), James Brolin (als John Blane) und Richard Benjamin (als Peter Martin).
Im Jahr 1976 kam die Fortsetzung Futureworld (Futureworld - Das Land von Übermorgen) in die Kinos; 1980 produzierte CBS auch eine fünfteilige Fernsehserie unter dem Titel Beyond Westworld.
"Ein thematisch ambitionierter Science-Fiction-Film mit Anleihen beim ‚Frankenstein‘-Mythos, technisch perfekt inszeniert und präzise fotografiert, letztlich aber allzu sehr dem Vordergründigen verhaftet, so daß die glänzende Idee auf halben Weg verschenkt wird" (Lexikon des internationalen Films).
Die Idee des hochtechnisierten Vergnügungsparks griff Michael Crichton in seinem Bestseller Jurassic Park (1990) erneut auf. Yul Brynner legte den Revolvermann ähnlich wie in Die glorreichen Sieben (1960) an. Den Regisseur John Carpenter inspierierte wiederum Yul Brynners Gunslinger zu dem Charakter des Michael Myers in Halloween.
Der Film erreichte bei den IMDb-Ratings eine überdurchschnittlich gute Bewertung von 7,0 von 10 bei 5.074 abgegebenen Stimmen (Stand: August 2006); in den folgenden anderthalb Jahren verbesserte sich das Ranking um 0,1 Punkte auf 7,1 von 10 bei 6.475 abgegebenen Stimmen (Stand: Dezember 2007).
Contents
|
Handlung
In dem Vergnügungspark Delos kann jeder den Helden spielen, Gegner sind nur Roboter. Dieses Westworld ist ein Vergnügungspark der Zukunft, in dem der Wilde Westen original nachgebaut wurde.
Doch dann greift ein Roboter zwei Gäste an, und schließlich geraten alle Roboter außer Kontrolle. Das technische Paradies wird plötzlich zum fürchterlichen Alptraum. Aus dem Spiel wird ein Kampf um Leben und Tod...
Filmproduktion
Westworld war der erste bedeutende Spielfilm, in dem 2D-CGI-Effete eingesetzt wurden; verantwortlich für die Effekte war Information International, Inc. (Triple-I). Im Sequel, Futureworld (1976) wurden dann erstmals 3D-Effekte eingesetzt.
Filmografische Daten
- Laufzeit: ca. 85 Minuten
- FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
- Premiere: 21. November 1973
- Kinostart (BRD): 24. Januar 1974
- DVD-Start (BRD): 28. Juli 2006 [Warner Home Video]
- Bildformat: PAL, Color
- Tonformat und Sprachen: Deutsch, Englisch
Soundtrack
Die Filmmusik von Fred Karlin wurde in unterschiedlichen Versionen veröffentlicht.
Track listing (Chapter III CHA 1003):
- The Western Warble (02:45)
- Theme From Westworld (02:23)
- Chase From Westworld (02:33)
- Welcome To Westworld (02:25)
- Robot Repair (04:00)
- Medieval World (01:30)
- Stagecoach Arrival (01:00)
- The Queen's Indiscretion (01:50)
- The Gunslinger (03:02)
- Bar Room Piano (02:15)
- Hoverkraft Muzak (03:29)
- Chase From Westworld - Part 2 (04:37)
Gesamtlaufzeit: 00:31:49
Literatur
- Ronald M. Hahn, Volker Jansen: Lexikon des Science-fiction-Films: 2000 Filme von 1902 bis heute (7. Auflage). München: Heyne 1997, Band 2, S. 1016.
- Michael Crichton: Westworld. Bantam 1974
Siehe auch
Filme mit ähnlicher Thematik:
- Futureworld (1976)
Netmarks
- Verschiedene Filmkritikten (Rotten Tomatoes, englischsprachig)
- Kurzkritik (Dirk Wilkens-Hagenkötter, in: Filmwelt)
Bezugsmöglichkeit

Ähnliche Beiträge
- The Book of Eli (USA 2010)
- Vergeltung (USA 2006)
- Prince of Persia (USA 2010)
- Pulse 3 (USA 2008)
- Meteor Apocalypse (USA 2010)
- Daybreakers (Australien/USA 2009)
- Pandorum (USA/BRD 2009)
- Insects - Die Brut aus dem All (USA/Kanada 2003)
- Cyborg Soldier - Die Finale Waffe (USA 2008)
- Dante 01 (Franreich 2008)
- Starfire (Japan/USA 1990)
- I am Omega (USA 2007)
- Todes-Date 2 (Kanada 2007)
- L.I.S.A. - Der helle Wahnsinn (USA 1985)
- Project Viper (USA 2002)





