Großbritannien

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The Tournament (Cover)

The Tournament ist ein britischer Action-Thriller von Scott Mann aus dem Jahr 2009. In den Hauptrollen spielen Robert Carlyle, Ian Somerhalder, Ving Rhames, Kelly Hu und Liam Cunningham.

Der brutalste Wettkampf der Welt hatte bisher nur eine Regel: Töte, bis du der einzige Überlebende bist. Doch diesmal wurden die Bedingungen des Spiels, zu dem 30 der besten internationalen Auftragskiller alle sieben Jahre antreten, verschärft: Es gibt ein Zeitlimit von 24 Stunden. Sollten dann mehr als ein Teilnehmer am Leben sein, werden ihre implantierten Ortungssender zu Bomben. Schließlich hat der exklusive Millionärsclub, der die einzigartige LiveÜbertragung des Blutbades zu sehen bekommt und hohe Wetten platziert, nicht ewig Zeit. Willkommen zum Battle Royale der Killer 10 Millionen Dollar Preisgeld sowie der Rang des weltbesten Profi-Killers werden vergeben. Willkommen zur brutalsten Show der Welt! Weiterlesen »

Rezensionen, Kritiken und Meinungen
Sil sagte vor 1 Woche 1 Tag

Ein Wettkampf der besten Auftragskiller der Welt, Mann gegen Mann, auf Leben und Tod - das verspricht einen großen Gaudi, und diese britische Produktion löst das Versprechen auch vollständig ein. Brutale Nahkämpfe unter Killern, johlende Superreiche als Zuschauer dieses modernen Gladiatorenspektakels und überraschende Wendungen - hier stimmt einfach alles. Sehenswert!

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Solomon Kane (Cover)

Solomon Kane ist ein Fantasyfilm von Michael J. Bassett aus dem Jahr 2009. In den Hauptrollen spielen James Purefoy, Rachel Hurd-Wood, Pete Postlethwaite, John Comer, Laura Baranik, Jason Flemyng, Alice Krige und Max von Sydow.

"Solomon Kane" ist die Verfilmung einer Romanreihe von Robert E. Howard, dem Schöpfer von "Conan". Der Titelheld, Solomon Kane, ist ein gefürchteter Soldat des 16. Jahrhunderts, bewaffnet mit einem Arsenal an tödlichen Waffen. Wegen seiner brutalen und grausamen Taten gegen seine Feinde macht Kane schließlich Bekanntschaft mit dem Gesandten des Teufels. Während dieser die dunkle Seele Solomons fordert, entscheidet der sich fortan für ein Leben in Frieden und Gerechtigkeit. Als jedoch eines Tages eine dunkle und zerstörerische Macht Kanes Land bedroht, muss er seinen Schwur des Friedens brechen. Ein letztes Mal zieht er in den Kampf, wohl wissend, dass dieser sein Schicksal und das eines ganzen Volkes für immer verändern wird... Weiterlesen »

Rezensionen, Kritiken und Meinungen
Sil sagte vor 1 Woche 2 Tage

Mit dem übermächtigen Kämpfer Solomon Kane gelangt ein weiterer Held des Trivialroman-Universum von Robert E. Howard auf die Leinwand; im Gegensatz zu dem Barbaren Conan ist jener Kane ein Söldner der frühen Neuzeit, der um seine unsterbliche Seele ringt und sich den Puritanern anschliesst - was sein Markenzeichen, den lustigen Hut, erklärt. Weder die lächerliche Rahmenhandlung noch das Alter der Vorlage (erstmals erschienen in den 1920er/30er Jahren) schmälern den Genuss dieses hirntoten Actionspektakels - für eine europäische Produktion ist dies eine positive Überraschung! Für Action- und Genrefreunde sehenswert!

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Hachiko (USA/Großbritannien 2009)

›Eine wunderbare Freundschaft‹

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Hachiko (Cover)

Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft (Originaltitel: Hachiko: A Dog's Story; Synonymtitel: Hachi: A Dog's Tale) ist ein Filmdrama von Lasse Hallström aus dem Jahr 2010. In den Hauptrollen spielen Richard Gere, Joan Allen, Tora Hallström, Jason Alexander und Sara Roemer.

Als Professor Parker nach der Arbeit am Bahnhof einen herrenlosen Hundewelpen findet, ahnt er noch nicht, dass dies der Beginn einer wundervollen Freundschaft ist. Während seine Frau den kleinen japanischen Akita-Hund nur zögerlich aufnimmt, wird Parkers Herz von Hachiko im Sturm erobert. Schon bald begleitet ihn der aufgeweckte Hachiko jeden Tag zu Bahnhof und holt ihn am Abend wieder ab. Bis er eines Tages vergeblich auf die Rückkehr seines Herrchens wartet... Weiterlesen »

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asb sagte vor 1 Woche 2 Tage

Der treuen Aktia-Hundes Hachikō (ハチ公) hat sich zu einer japanischen Nationallegende gemausert, die für Ergebenheit und bedingungslose Treue steht. Statuen wurden vor der Shibuya-Station in Tokio und am Bahnhof von Ōdate errichtet, die symbolisch an diese Tugenden erinnern sollen. Ob bei der annähernd ein Jahrhundert zurückliegenden Geschichte Wunschdenken oder tatsächliche Eriegnisse überwiegen, lässt sich heute freilich nicht mehr herausbekommen; Material für eine anrührende Geschichte bietet der Stoff jedoch allemal.

Das Remake von Lasse Hallström nimmt sich der fabelhaften Geschichte gleichermaßen mit Ernthaftigkeit wie Humor an; auf allzu drastische Vermenschlichungen des vierpfötigen Helden wird verzichtet, und es wird sogar behutsam versucht, die Sinneswelt des Hundes zu visualisieren. Positiv zu vermerken ist auch der elegante Umgang mit dem sentimentalen Gehalt der Geschichte - die Tränendrüsen werden gedrückt, aber nicht komme was wolle ausgequetscht. Ordentliche darstellerische Leistungen runden das Filmerlebnis positiv ab, an dem lediglich das etwas belanglose Ambient-Geklimper stört. Sehenswert!

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Salvage (Cover)

Salvage ist ein britischer Horrorthriller von Lawrence Gough aus dem Jahr 2009. In den Hauptrollen spielen Neve McIntosh, Shaun Dooley, Linzey Cocker und Shahid Ahmed.

Am Heiligabend stürmt ein Trupp schwer bewaffneter Soldaten die Straßen einer kleinen Provinzstadt; angeblich finde ein terroristischer Anschlag statt, wird den Bewohnern verkündet. Derweil versucht Beth (Neve McIntosh), sich mit ihrer Tochter zu versöhnen, die sich im gegenüberliegenden Haus verschanzt hat. Doch die Telefone sindtot, der Strom abgeschaltet, und draußen kraucht etwas Unheimliches umher... Weiterlesen »

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Sil sagte vor 2 Wochen 4 Tage

Auf der positiven Seite kann Salvage überzeugende Darsteller und Ansätze eines spannenden Plots verbuchen; auf der Negativliste findet sich eine inkonistente Handlung, eine Überbetonung der Person von Beth und ihren individuellen Problemen sowie die Indifferenz gegenüber der Bedrohung von außen. Die größte Stärke dieses britischen Horrorthrillers - das Ignorieren von Genrekonventionen - wird leider vollständig absorbiert vom Familiendrama einer Mutter, die sich eigentlich nur mit ihrer Tochter versöhnen möchte.

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Walhalla Rising (Cover)

Walhalla Rising (Originaltitel: Valhalla Rising) ist ein britisches Filmdrama von Nicolas Winding Refn aus dem Jahr 2009. In den Hauptrollen spielen Mads Mikkelsen, Alexander Morton, Stewart Porter, Jamie Sives, Gary Lewis und Callum Mitchell.

Das Jahr 1000: Der Kämpfer Einauge (Mads Mikkelsen) wird als Sklave gehalten und zu brutalen Kämpfen auf Leben und Tod gezwungen. Als ihm die Flucht gelingt, schließt er sich kriegerischen Wikingern an und sticht mit ihnen in See. Nach einer Odyssee erreicht das Schiff endlich ein unbekanntes Land. Sie glauben, Walhalla, den Ruheort der in einer Schlacht gefallenen Krieger, erreicht zu haben. In der neuen Welt müssen sich Einauge und die Wikinger einem grausamen Schicksal stellen...

Regisseur Nicolas Winding Refn inszeniert eine krude Gewaltorgie als ästhetisiertes Epos um einen unterjochten, stummen und emotional verkrüppelten Menschen. Die Verkrüppelung wird körperlich symbolisiert durch ein ausgeschlagenes Auge, und die wird spiritistisch kompensiert durch die Gabe der Hellsichtigkeit. Einauge sieht seinen eigenen Tod kommen und unterwirft sich der Realität werdenden Vision ohne Aufbegehren. Die dichte Atmosphäre schwankt zwischen Halluzination und Apocalypse now: Redux, eröffnet dabei jedoch keine hellsichtigen Einsichten - ausser der selbstverliebten Ästhetisierung von sinnloser Gewalt. Aufgrund der gelungenen formalen Gestaltung ansehbar! Weiterlesen »

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The Infidel (Cover)

The Infidel ist eine britische Komödie von Josh Appignanesi aus dem Jahr 2010. In den Hauptrollen spielen Omid Djalili, Matt Lucas, Miranda Hart und Richard Schiff.

Nach dem Tod seiner Mutter erfährt der Muslim Mahmud Nasir (Omid Djalili), dass er ursprünglich jüdische Eltern hatte und Solly Shimshillewitz heisst. Der Zeitpunkt könnte nicht ungünstiger sein, denn sein Sohn möchte gerade die Tochter eines fundamentalistischen Korangelehrten heiraten. Dieser wiederum ist bedacht, seine Tochter nur in eine Familie mit makellosem Stammbaum zu verheiraten. Mahmud sucht Rat bei dem jüdischen Taxifahrer Lenny (Richard Schiff), der ihn die Essenz des Jüdischseins lehrt.

Nach einem Drehbuch des Komödianten David Baddiel kreiert Regisseur Josh Appignanesi eine Welt, in der Muslime und Juden Menschen sein dürfen - mit Fehlern, Schwächen und Leidenschaften. Der liberale und humanistische Grundton findet sein Sprachrohr in Omid Djalili, der das kulturelle Zerrissensein von Mahmud kongenial verkörpert und die Perversion totalitärer Religionen vorführt. Gute Pointen sind dabei, die Darsteller spielen exzellent, doch Schärfe und Biss fehlen. Ein liebenswerter Film, der nur ein wenig zu zahm geraten ist und sich in der Sackgasse des harmlosen Multikulturalismus verrent. Dennoch sehenswert! Weiterlesen »

Colin (Großbritannien 2008)

›Die Reise des Zombie‹

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Colin (Cover)

Colin - Die Reise des Zombie ist ein Horrorfilm von Marc Price aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Alastair Kirton, Daisy Aitkens und Tat Whalley.

Colin (Alastair Kirton) wird von einem Zombie angefallen. Er überlebt die Attacke und mutiert nun zusehends selbst zum Zombie. Eine urbane Odyssee beginnt, Colin ist auf der Suche nach Nahrung.

Colin ist mehr eine Versinnbildlichung des menschlichen Charakters als ein typischer Zombie-Splatter. Der Regisseur arbeitet nahezu ausschließlich mit Sound und visuellen Effekten. Anfangs ist Colin noch von moralischen Grundsätzen geplagt, doch mit fortschreitendem Zombie-Sein wird auch das weniger.

Perspektivwechsel: Die Zombie-Apokalypse aus Sicht eines Zombies. Eine originelle Idee, aber Regisseur Marc Price macht daraus leider einen billiig aussehenden und langatmigen Fanfilm. Eine Handlung gibt es nicht; nun gut, Colin ist eben tot, und als Toter macht man eben nicht so aufregende Sachen. Man torkelt halt durch die Straßen, beisst den einen oder anderen Passanten und wird ab und an verprügelt. Das wäre witziges Bonusmaterial für einen echten Spielfilm, und es wäre sicherlich unterhaltsam bei zehn Minuten Länge. So ziehen sich die anderthalb Filmstunden quälend dahin, und man sollte dringend etwas spannenderes nebenbei machen. Wäsche aufhängen oder bügeln beispielsweise. Für Genrefreunde ansehbar! Weiterlesen »

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Black Death ist ein Horrorfilm von Christopher Smith aus dem Jahr 2010. In den Hauptrollen spielen Sean Bean, Eddie Redmayne, Carice van Houten, David Warner, Kimberley Nixon und John Lynch.

Während einer Pest-Epidemie erfährt ein junger Mönch von einem kleinen Dorf, das von der Plage verschont geblieben ist. Gemeinsam mit Söldnern macht er sich auf die Suche nach der schwarzen Magie, mit der sich die Dofbewohner schützen sollen.

Unentschieden schwankt der Film zwischen Historiengemälde, Mittelalterabenteuer und Gruselschocker; er wirft dabei eine Fülle von bedeutenden Fragen nach dem richtigen Glauben und den wichtigen Werten auf, verweigert jedoch Antworten. In seinen stärksten Momenten konfrontiert er den heidnischen Volksglauben mit Schwert und Folter der Kirche; hier zeigt sich das enorme Potenzial der Erzählung, das einen Vorschlag für eine Neuintepretation dieser historischen Epoche ermöglicht hätte. Christopher Smith und sein Drehbuchautor Dario Poloni unterwerfen sich dann jedoch der scheinbaren Faktizität der der Ereignisse und kolportieren letztlich nur Wahr- und Wirklichkeit der Kirche - wenn auch mit versehen mit einem dezenten moralischen Fragezeichen und einer gehörigen Portion Ambivalenz. So verbleibt lediglich ein weiteres nihilistsisch-düsteres Kinoabenteuer in Erinnerung - ansehbar! Weiterlesen »

Der Ghostwriter (Cover)

Der Ghostwriter (Originaltitel: The Ghost Writer) ist ein Thriller von Roman Polanski aus dem Jahr 2010. In den Hauptrollen spielen Ewan McGregor, Pierce Brosnan, Kim Cattrall und Timothy Hutton. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Robert Harris (Originaltitel: The Ghost).

Ein britischer Ghostwriter soll die Memoiren des früheren Premierministers Adam Lang fertig stellen - die Chance seines Lebens, meint sein Agent. Der Verlag hat Lang eine hohe Millionengage für das Buch zugesagt und die Zeit drängt - für seinen Ghost verspricht das einen Karrieresprung und ein fürstliches Honorar. Doch von Anfang an steht das Projekt unter einem unguten Stern, nicht zuletzt weil der erste Autor, Langs langjähriger Berater, gerade bei einem tragischen Unfall starb. Der neue Ghostwriter wirft seine Bedenken schnell über Bord und reist auf die Atlantikinsel Marthas Vineyard, wohin sich der Ex-Premierminister mit seiner Frau Ruth und einem kleinen Stab um seine attraktive Assistentin Amelia Bly zurückgezogen hat. Doch die Ruhe der Insel ist trügerisch: Langs Ferienhaus gleicht einem Hochsicherheitstrakt. Welches Geheimnis birgt das Buchmanuskript, das im Safe liegt und nicht das Haus verlassen darf? Schon ruft Langs Vergangenheit die Presse und aufgebrachte Demonstranten auf den Plan, die das Anwesen belagern. Inmitten des Tumults macht der Ghostwriter eine Entdeckung, die den smarten Ex-Premier in ein ganz neues Licht rückt. Er stößt auf eine globale Verschwörung und befindet sich plötzlich in höchster Lebensgefahr.

Der umstrittene Regie-Altmeister Roman Polanski verfilmt den Harris-Roman mit enormer atmosphärischer Dichte, nimmt sich Zeit für seine Charaktere und entspinnt ein komplexes Geflecht an wirtschaftlichen und politischen Verstrickungen. Wie auch der Romanvorlage fehlt Polanskis Film die analytische Schärfe eines echten Politthrillers, dies machen jedoch eine stimmungsvolle Kameraarbeit und überdurchschnittliche Darsteller wett. Uneingeschränkt sehenswert! Weiterlesen »

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Frightmare (Cover)

Frightmare (Synonymtitel: Cover Up; Frightmare II, Once Upon a Frightmare) ist ein britischer Horrorfilm von Pete Walker aus dem Jahr 1974. In den Hauptrollen spielen Rupert Davies, Sheila Keith, Deborah Fairfax, Paul Greenwood und Kim Butcher.

Nach anderthalb Jahrzehnten werden Edmund and Dorothy Yates aus der Psychiatrie als "geheilt" entlassen, knüpfenjedoch nahtlos an den familiären Wahnsinn an. Mit einer Bohrmaschine gewappnet hat es Dorothy Yates (Sheila Keith) auf die Innereien ihrer zahlenden Kundschaft abgesehen. Unterstützt wird sie von ihrem liebenden Ehemann Edmund (Rupert Davies) und der Tochter Debbie (Kim Butcher).

Verstörendes Familiendrama mit drastischen Splattersequenzen und vergleichsweise differenzierter Charakterzeichnung. Für Genrefreunde sehenswert! Weiterlesen »