Deadwater (Synonymtitel: Black Ops) ist ein Horrorthriller von Rebel Wan (aka Roel Reiné) aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Jim Hanks, Lance Henriksen, James Russo, Gary Stretch und Grant Mathis.
Ein US-amerikanisches Kriegsschiff aus den Zweiten Weltkrieg wird für einen streng geheimen Einsatz im Persischen Golf wieder in Dienst genommen. Der Kontakt bricht ab, und eine Marine-Spezialeinheit soll aufklären. An Bord des ehemaligen Museumsschiffes wird eine Menge frischer Leichen aufgefunden, doch keiner der drei Überlebenden kann sich erinnern, wie es zu dem Massaker kam. Bald stellt sich heraus, dass der Gegner kein Terrorist ist, sondern eine weitaus schlimmere Bedohung darstellt.
Wenn deutsche Altnazis in amerikanischen Actionfilmen reanimiert werden, sollte man aufmerken: Meist kommt dabei im günstigsten Falle Blödsinn, schlimmstenfalls grober Schwachsinn heraus. Im Falle von Black Ops handelt es sich eher um Ersteres: ein Aufhänger für ein übersinnliches Schauermärchen wurde benötigt; genmanipulierte und gehirngewaschene Herrenmenschen mußten zu ähnlichen Zwecken schon häufiger herhalten, beispielsweise in dem indizierten Klassiker Shock Waves - Schreckensmacht der Zombies (USA 1977) von Ken Wiederhorn. Und so tobt auch hier ein arisches Gespenst in arabischen Gewässern durch einen amerikanischen Kampfkreuzer: ein klassischer B-Picture-Stoff. Ein stellenweise origineller Actionstreifen, der sich jedoch bald im übersinnlichen Dickicht verirrt - ansehbar für all jene, die es gerne ein wenig schräg mögen.
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Operation: Kingdom (Originaltitel: The Kingdom) ist ein US-amerikanischer Propagandafilm von Peter Berg aus dem Jahr 2007. In den Hauptrollen spielen Jamie Foxx, Jennifer Garner, Jason Bateman, Chris Cooper, Andrew Astor, Jeremy Piven, Brooke Langton, Minka Kelly, Frances Fisher und Kyle Chandler.
Mit primitivsten Mitteln wird hier Stimmung gemacht: Der pseudodokumentarische Vorspann und die Steadycam sollen Authentizität verbürgen, zerschossene Frauen- und Kinderleichen amerikanischer Zivilisten in Riad sollen Mitgefühl wecken, kantige FBI-Rednecks stehen für Durchsetzungskraft und Aufrichtigkeit, als "amerikanische Stifel" bei den Saudis aufmarschieren. Ursachen und Hintergründe werden nicht aufgezeigt, der Feind sind - diesmal - islamistische Fanatiker, und die lauern in Saudi Arabien als Scharfschützen und Granatwerfer hinter jedem Fenster und in jedem PKW.
Zu den Guten gehören dagegen saudische Polizeibeamte, die amerikanische Fernsehserien mögen und deren einziges Ziel erklärtermaßen darin besteht, die Verbrecher hinter dem feigen Anschlag zu töten. Das alles ist etwa so differenziert wie Rambo, Die rote Flut (USA 1984) oder Tal der Wölfe (Türkei 2006).
Auch bei den filmischen Mitteln macht Operation: Kingdom vor keinem blöden Klischee halt, angefangen beim aufpeitschenden Soundtrack über nicht endende Straßenschlachten bis hin zu großen Kinderaugen. Gut gemacht, aber bodenlos dumm. Wir raten ab!