Hachikô monogatari (ハチ公物語; Synonymtitel: Hachi-ko) ist ein japanisches Filmdrama von Seijirô Kôyama aus dem Jahr 1987, die von Shochiku Kinema Kenkyû-jo produziert wurde. In den Hauptrollen spielen Kaoru Yachigusa, Mako Ishino, Masumi Harukawa, Taiji Tonoyama, Yoshi Katô und Hisashi Igawa.
Der Akita Hachikō (ハチ公) wird Mitte der 1920er Jahre als Welpe in die Familie des Universitätsprofessors Hidesaburō Ueno aufgenommen; es beginnt ein glückliches Hundeleben und es entsteht eine enge Beziehung mit seinem neuen Besitzer: Der Hund begleitet sein Herrchen allmorgendlich zur Bahnstation und holt ihn täglich von der Station Shibuya ab. Doch nach nur einem Jahr verstirbt Ueno, Hachi hält jedoch an seinen Gewohnheiten fest - über ein volles Jahrzehnt, bis er schließlich im März 1935 im Alter von elf Jahren vor der Bahnstation verstirbt.
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Rezensionen, Kritiken und Meinungen
asb sagte vor 1 Woche 1 Tag
Die erste Verfilmung der Hachiko-Legende stammt aus dem Filmstudio Shochiku Kinema Kenkyû-jo und gilt als letzter großer Erfolg des Traditionsunternehmens. Die Geschichte wird gemächlich und mit einiger emotionaler Distanz berichtet - eine vereinzelte Träne kann hier schon als enormer Gefühlsausbruch gewertet werden. Hachiko wird hier als erstes und eher unnahbares Tier gezeigt, das eigentlich von niemandem so recht akzeptiert wird. Seine einzige Heimat findet Hachiko bei Professor Ueno, und nach dessen Tod wird er von aller Welt verstoßen und missverstanden. Erst viel zu spät erkennt Uenos Witze die Qualitäten des ehemaligen Widersachers und nimmt zwei Akita-Welpen in ihr Haus auf.
Regisseur Seijirō Kōyama interpretiert die Legende nüchtern und sachlich, präsentiert plasusible Erklärungsmuster für das ungewöhnliche Verhalten und lässt sich auch bis zu einem gewissen Grad auf das tierische Temperament ein. Erzählt wird jedoch ein emotional nur schwer nachvollziehbares Drama, das dem europäischen Zuschauer letztlich fremd bleibt. Fasizierend und sehenswert!
Tekken ist ein Actionfilm von Dwight H. Little aus dem Jahr 2009. In den Hauptrollen spielen Jon Foo, Luke Goss, Cary-Hiroyuki Tagawa, Ian Anthony Dale und David Pitt.
Im Jahr 2039 haben die Weltkriege die Menschheit nahezu ausgelöscht. Die Kontinente werden nicht mehr von Regierungen, sondern von mächtigen Konzernen wie dem Mishima Zaibatsu geleitet. Dessen Boss, Heihachi Mishima, ist Veranstalter von Tekken. Der größte Kampfsportwettbewerb soll die Massen bei Laune halten und verspricht dem Sieger ewige Anerkennung. Auch der rebellische Street Fighter Jin Kazama möchte daran teilnehmen. Seine Motivation: Blutige Rache an Heihachi, den er für den Tod seiner Mutter verantwortlich macht. Geplagt von seinen inneren Dämonen, bestreitet Jin das King of Iron Fist Tournament. Im Verlauf des Turniers offenbart sich ihm dabei die dunkle Seite des Mishima-Imperiums und er entdeckt ein geheimes Projekt, welches die Welt für immer verändern könnte.
Das Franchise Tekken (鉄拳, japanisch für „eiserne Faust“) brachte bisher 12 Videospiele und einen Animé unter die Fans; die Realverfilmung lehnt sich eng an Stilistik, Motive und Charaktere aus den Videospielen an. Der Realfilm von Dwight H. Little transportiert die naive Spielewelt adäquat ins abendfüllende Format, und es gelingt sogar, eine weitgehend lineare Handlung zu erzählen. Die Kampfsequenzen sind ordentlich choregrafiert und die Darsteller erfüllen ihren Zweck - ansehbar!
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The Legend of Goemon (Originaltitel: Goemon; Synonymtitel: Goemon: The Robin Hood of Japan) ist ein Fantasy-Film von Kazuaki Kiriya aus dem Jahr 2009. In den Hauptrollen spielen Yosuke Eguchi, Takao Osawa, Ryoko Hirosue, Garagesale Giori.
Japan im Jahr 1582. Der vom Volk geliebte Meisterdieb Ishikawa Goemon (Yosuke Eguchi), eine Art japanischer Robin Hood, erleichtert machtgierige Adelige um ihr Hab und Gut, um es den Ärmeren im Volk zu geben. Bei einem seiner tollkühnen Raubzüge stiehlt er eine wertlos anmutende Box ohne zu wissen, dass diese Büchse der Pandora das Schicksal des gesamten Landes beeinflussen kann. Kurz darauf scheint ganz Japan in Aufruhr und Goemon sind Heerscharen grausamer Ninja-Krieger auf den Fersen. Dame Cha Cha (Ryoku Hirosue) - die sich in ihn verliebt - versucht ihm zu helfen, seine Mission zu erfüllen.
Tanzende Leder-Geishas, imposante Verfolgungsjagden über die Dächer der Stadt, große Schlachten à la 300 und eine völlig entfesselte Kamera machen The Legend Of Goemon zu einem unvergesslichen Meilenstein des Genres. Regisseur Kazuaki Kiriya (Casshern) definiert mit dem spektakulären The Legend Of Goemon den Begriff „eye candy“ neu. Er präsentiert seine - auf einer mittelalterlichen Variante der Robin-Hood-Geschichte basierende - Fantasy-Perle in hyperkinetischer Big-Budget-Epik. Ausgereifter und rasanter als sein Erstling, ist das stylische Event mit gigantischem Setdesign eine atemberaubende Hommage an den japanischen Ninja- Krieger und Folklore-Helden Ishikawa Goemon.
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Zombie Killer Vortex (Originaltitel: Oneechanbara: The Movie - Vortex) ist ein japanischer Spielfilm von Shouji Atsushi aus dem Jahr 2009. In den Hauptrollen spielen Yû Tejima, Kumi Imura und Akira Ozawa.
Ein Konzern forschte an einer Droge für Unsterblichkeit. Das Ergebnis waren lebende Tote - Zombies. 20 Jahre sind seither verstrichen. Die Zombies überschwemmen inzwischen die Erde. Sie beißen die Lebenden und ihre Opfer verwandeln sich ebenfalls in Untote. Das Ende der Menschheit steht unmittelbar bevor. Nur die Schwestern Aya und Saki scheinen etwas in ihrem Blut zu haben, das den Untergang zu stoppen vermag...
Mit Zombies haben die wahlweise torkelnden oder tänzelnden ›Untoten‹ wenig gemein, einige von Ihnen geben mehr die ›Men in Black‹, andere praktizieren Ausdruckstanz oder glotzen einfach nur dämlich. Nicht weniger bescheuert sehen die Hauptdarstellerinnen dieses visuelles Durchfalls aus - die eine rennt im Push-up-Bikini durch die Gegend, eine andere ist als Schulmädchen verkleidet. Dümmer geht's wohl nimmer. Ach doch, da wäre ja noch das Handlungssubstitut. Aber nein, das ist derartig bekloppt, dass man nicht darüber reden sollte. Grenzdebiler Schwachsinn mit unerträglicher deutscher Synchronisation: nicht sehenswert!
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Blood: The Last Vampire (Synonymtitel: Caçadores de Vampiros, Blood: O Último Vampiro) ist ein ein Horrorthriller von Chris Nahon aus dem Jahr 2009. In den Hauptrollen spielen Jun Ji-hyun, Allison Miller und Masiela Lusha. Es handelt sich um ein Remake des Animationsfilms Blood: The Last Vampire von Hiroyuki Kitakubo aus dem Jahr 2000.
Schrecklich blutsaugende Vampire und Dämonen halten eine amerikanische Luftwaffenbasis kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in Angst und Schrecken. Um die Ausbreitung von Tod und Terror zu stoppen und keine Panik in der Bevölkerung auszulösen, bleibt den Behörden nur noch eine Wahl: Sie rekrutieren die junge Kämpferin Saya (Gianna Jun). Sie soll dem Treiben ein Ende bereiten und die Vampire ein für alle Mal vernichten. Denn Saya hat die besten Voraussetzungen für den Kampf gegen die Untoten - schließlich ist sie selbst eine Vampirin!
Die Realverfilmung des japanischen Mangas überzeugt durch eine stellenweise dichte Stimmung und vor allem die kongeniale visuelle Umsetzung des Comics: Sehenswert!
Ein einfacher Plan (Originaltitel: A Simple Plan) ist ein Filmdrama von Sam Raimi aus dem Jahr 1998. In den Hauptrollen spielen Bill Paxton, Billy Bob Thornton und Brent Briscoe.
Nichts stört die spießige Idylle in dem verschneiten Südstaaten-Kaff. Alles geht seinen gewohnten Gang. Bis die drei Freunde Hank, Jacob und Lu bei einem ihrer Streifzüge durch den Wald in einem Flugzeugwrack 4 Millionen Dollar finden. Einfach so. Sie beschließen, die Kohle zunächst noch zu verstecken und sie erst zu verbraten, wenn die Luft wirklich rein ist. Ein ganz einfacher Plan. Aber einfache Pläne haben die Angewohnheit, in kürzester Zeit äußerst kompliziert zu werden...
Die Stadt der Blinden (Originaltitel: Blindness) ist ein Mystery-Thriller von Fernando Meirelles aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Julianne Moore, Mark Ruffalo, Danny Glover, Alice Braga und Gael Garcia Bernal.
Es beginnt ohne Vorwarnung: Am Steuer seines Autos wird ein Mann blind: Er sieht nur noch weißen Nebel. Allen, die er trifft, widerfährt das gleiche Schicksal: seiner Frau, seinem Arzt, dem guten Samariter, der ihn nach Hause brachte. Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Krankheit und die Regierung fällt eine Entscheidung. Alle an der Weißen Blindheit erkrankten Menschen werden in einer verlassenen Heilanstalt interniert, wo schnell das Chaos herrscht. Und mittendrin ist der einzige Mensch, der von der Epidemie verschont bleibt: Die Frau des Arztes.
Überzeugende darstellerische Leistungen des gesamten Schauspielerensembles und eine dichte Atmosphäre machen Die Stadt der Blinden zu einem gelungenen filmischen Erlebnis. Die weit reichende Metaphorik der literarischen Vorlage wird jedoch nur unentschlossen umgesetzt - was dem Film jedoch eher nutzt, da er zu eigenen Imaginationen und Assoziationen anregt: sehenswert!
Resident Evil: Degeneration (Origninaltitel: Baiohazâdo: Dijenerêshon) ist ein Animationsfilm von Makoto Kamiya aus dem Jahr.
Sieben Jahre nach der Zerstörung von Racoon City bringt ein Zombie-Angriff auf den Harvardville Flughafen den Spezial-Agenten Leon Kennedy und die furchtlose Claire Redfield wieder zusammen.. Doch dieser Vorfall ist nur der Anfang einer lebensgefährlichen Jagd nach dem Terroristen Curtis, der in Racoon City seine ganze Familie verloren hat und nun nach Rache sinnt. Nur wenige Eingeweihte wissen, dass bei WillPharma der G-Virus gelagert wird, der Menschen zu Monstern macht. Curtis schafft es, in die Hochsicherheitszone einzudringen und sich den Virus selbst zu injizieren.
Der Animationsfilm knüpft nur lose an Charaktere, Stimmung und Handlung der [Resident-Evil-Filmtrilogie] an; stilistisch gibt es einige Ähnlichkeiten zu jüngeren [Final Fantasy-Sequels], und auch der Plot orientiert sich eher an typischen Animé-Motiven. Animationstechnisch mittelprächtig, als Sequel zur Realfilmserie eine klare Enttäuschung. Wer ohnehin nur uninspiriertes Mittelmaß erwartet, wird dagegen kaum enttäuscht werden. Ansehbar.
Blue Dragon ist eine 52-teilige Anime-Serie, die auf dem gleichnamigen Computer-Rollenspiel basiert.
Das Charakterdesign stammt von Akira Toriyama, dem Schöpfer der beliebten "Dragon Ball"-Reihe, die weltweit eine große Fangemeinde hat. Für die Story des Spiels ist Hironobu Sakaguchi, der Schöpfer der populären "Final Fantasy"-Videospielreihe, verantwortlich. Nach dem großen Erfolg des "Blue Dragon"-Videospiels produzierte das japanische Animationsstudio Pierrot, von dem auch der Serien-Hit "Naruto" stammt, die gleichnamige Anime-Serie.
Demokratie für alle ist eine Collection von zehn Dokumentarfilmen von unabhängigen Filmemachern aus China, Indien, Japan, Pakistan, Liberia, Ägypten, Russland, Bolivien, Dänemark und den USA sowie 12 Kurzfilmen. Regie führten Alex Gibney, Sabiha Sumar, Nino Kirtadze, Weijun Chen, Daniel Junge und Siatta Scott Johnson, Lalit Vachani, Leile Menjou und Sherief Fahmy, Kazuhiro Soda, Rodrigo Vazquez und Karsten Kjaer.
Ist Demokratie ein universeller Wert? Verhalten sich Politiker in allen Teilen der Erde auf dieselbe Art und Weise? Ist Gott ein Demokrat? Wer regiert die Welt? Sind Frauen demokratischer als Männer? Warum sollte man sich die Mühe machen, zu wählen? Kann Terrorismus die Demokratie zerstören? Was würde dich dazu bringen, eine Revolution zu starten? Wen würdest du als Weltpräsidenten wählen? Können Politiker das Problem des Klimawandels lösen? Können Diktatoren jemals gut sein? Ist Demokratie für jeden gut?
Die moderne Demokratie beruht auf den Errungenschaften der europäischen Aufklärung und ist in vielen Teilen der Welt Grund für gewaltsame und blutige Auseinandersetzungen. Demokratie ist nie bequem. Demokratie kann enttäuschen, mobilisiert aber anderseits Massen, wo es sie nicht gibt.
Zehn junge Filmemacher sind losgezogen, um ihre unterschiedlichen Sichtweisen zu einem hochaktuellen und sehr politischen Thema zu dokumentieren. Das Ergebnis wurde das globale Fernsehereignis des Herbstes 2007 und zugleich das größte weltweite TV-Dokumentarfilmprojekt: Mehr als 30 Sender rund um den Globus strahlten die vielteilige Serie Demokratie - für alle? aus, die nun komplett auf DVD erhältlich ist.