Zombie Killer Vortex (Originaltitel: Oneechanbara: The Movie - Vortex) ist ein japanischer Spielfilm von Shouji Atsushi aus dem Jahr 2009. In den Hauptrollen spielen Yû Tejima, Kumi Imura und Akira Ozawa.
Ein Konzern forschte an einer Droge für Unsterblichkeit. Das Ergebnis waren lebende Tote - Zombies. 20 Jahre sind seither verstrichen. Die Zombies überschwemmen inzwischen die Erde. Sie beißen die Lebenden und ihre Opfer verwandeln sich ebenfalls in Untote. Das Ende der Menschheit steht unmittelbar bevor. Nur die Schwestern Aya und Saki scheinen etwas in ihrem Blut zu haben, das den Untergang zu stoppen vermag...
Mit Zombies haben die wahlweise torkelnden oder tänzelnden ›Untoten‹ wenig gemein, einige von Ihnen geben mehr die ›Men in Black‹, andere praktizieren Ausdruckstanz oder glotzen einfach nur dämlich. Nicht weniger bescheuert sehen die Hauptdarstellerinnen dieses visuelles Durchfalls aus - die eine rennt im Push-up-Bikini durch die Gegend, eine andere ist als Schulmädchen verkleidet. Dümmer geht's wohl nimmer. Ach doch, da wäre ja noch das Handlungssubstitut. Aber nein, das ist derartig bekloppt, dass man nicht darüber reden sollte. Grenzdebiler Schwachsinn mit unerträglicher deutscher Synchronisation: nicht sehenswert!
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Blood: The Last Vampire (Synonymtitel: Caçadores de Vampiros, Blood: O Último Vampiro) ist ein ein Horrorthriller von Chris Nahon aus dem Jahr 2009. In den Hauptrollen spielen Jun Ji-hyun, Allison Miller und Masiela Lusha. Es handelt sich um ein Remake des Animationsfilms Blood: The Last Vampire von Hiroyuki Kitakubo aus dem Jahr 2000.
Schrecklich blutsaugende Vampire und Dämonen halten eine amerikanische Luftwaffenbasis kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in Angst und Schrecken. Um die Ausbreitung von Tod und Terror zu stoppen und keine Panik in der Bevölkerung auszulösen, bleibt den Behörden nur noch eine Wahl: Sie rekrutieren die junge Kämpferin Saya (Gianna Jun). Sie soll dem Treiben ein Ende bereiten und die Vampire ein für alle Mal vernichten. Denn Saya hat die besten Voraussetzungen für den Kampf gegen die Untoten - schließlich ist sie selbst eine Vampirin!
Die Realverfilmung des japanischen Mangas überzeugt durch eine stellenweise dichte Stimmung und vor allem die kongeniale visuelle Umsetzung des Comics: Sehenswert!
Ein einfacher Plan (Originaltitel: A Simple Plan) ist ein Filmdrama von Sam Raimi aus dem Jahr 1998. In den Hauptrollen spielen Bill Paxton, Billy Bob Thornton und Brent Briscoe.
Nichts stört die spießige Idylle in dem verschneiten Südstaaten-Kaff. Alles geht seinen gewohnten Gang. Bis die drei Freunde Hank, Jacob und Lu bei einem ihrer Streifzüge durch den Wald in einem Flugzeugwrack 4 Millionen Dollar finden. Einfach so. Sie beschließen, die Kohle zunächst noch zu verstecken und sie erst zu verbraten, wenn die Luft wirklich rein ist. Ein ganz einfacher Plan. Aber einfache Pläne haben die Angewohnheit, in kürzester Zeit äußerst kompliziert zu werden...
Die Stadt der Blinden (Originaltitel: Blindness) ist ein Mystery-Thriller von Fernando Meirelles aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Julianne Moore, Mark Ruffalo, Danny Glover, Alice Braga und Gael Garcia Bernal.
Es beginnt ohne Vorwarnung: Am Steuer seines Autos wird ein Mann blind: Er sieht nur noch weißen Nebel. Allen, die er trifft, widerfährt das gleiche Schicksal: seiner Frau, seinem Arzt, dem guten Samariter, der ihn nach Hause brachte. Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Krankheit und die Regierung fällt eine Entscheidung. Alle an der Weißen Blindheit erkrankten Menschen werden in einer verlassenen Heilanstalt interniert, wo schnell das Chaos herrscht. Und mittendrin ist der einzige Mensch, der von der Epidemie verschont bleibt: Die Frau des Arztes.
Überzeugende darstellerische Leistungen des gesamten Schauspielerensembles und eine dichte Atmosphäre machen Die Stadt der Blinden zu einem gelungenen filmischen Erlebnis. Die weit reichende Metaphorik der literarischen Vorlage wird jedoch nur unentschlossen umgesetzt - was dem Film jedoch eher nutzt, da er zu eigenen Imaginationen und Assoziationen anregt: sehenswert!
Resident Evil: Degeneration (Origninaltitel: Baiohazâdo: Dijenerêshon) ist ein Animationsfilm von Makoto Kamiya aus dem Jahr.
Sieben Jahre nach der Zerstörung von Racoon City bringt ein Zombie-Angriff auf den Harvardville Flughafen den Spezial-Agenten Leon Kennedy und die furchtlose Claire Redfield wieder zusammen.. Doch dieser Vorfall ist nur der Anfang einer lebensgefährlichen Jagd nach dem Terroristen Curtis, der in Racoon City seine ganze Familie verloren hat und nun nach Rache sinnt. Nur wenige Eingeweihte wissen, dass bei WillPharma der G-Virus gelagert wird, der Menschen zu Monstern macht. Curtis schafft es, in die Hochsicherheitszone einzudringen und sich den Virus selbst zu injizieren.
Der Animationsfilm knüpft nur lose an Charaktere, Stimmung und Handlung der [Resident-Evil-Filmtrilogie] an; stilistisch gibt es einige Ähnlichkeiten zu jüngeren [Final Fantasy-Sequels], und auch der Plot orientiert sich eher an typischen Animé-Motiven. Animationstechnisch mittelprächtig, als Sequel zur Realfilmserie eine klare Enttäuschung. Wer ohnehin nur uninspiriertes Mittelmaß erwartet, wird dagegen kaum enttäuscht werden. Ansehbar.
Blue Dragon ist eine 52-teilige Anime-Serie, die auf dem gleichnamigen Computer-Rollenspiel basiert.
Das Charakterdesign stammt von Akira Toriyama, dem Schöpfer der beliebten "Dragon Ball"-Reihe, die weltweit eine große Fangemeinde hat. Für die Story des Spiels ist Hironobu Sakaguchi, der Schöpfer der populären "Final Fantasy"-Videospielreihe, verantwortlich. Nach dem großen Erfolg des "Blue Dragon"-Videospiels produzierte das japanische Animationsstudio Pierrot, von dem auch der Serien-Hit "Naruto" stammt, die gleichnamige Anime-Serie.
Demokratie für alle ist eine Collection von zehn Dokumentarfilmen von unabhängigen Filmemachern aus China, Indien, Japan, Pakistan, Liberia, Ägypten, Russland, Bolivien, Dänemark und den USA sowie 12 Kurzfilmen. Regie führten Alex Gibney, Sabiha Sumar, Nino Kirtadze, Weijun Chen, Daniel Junge und Siatta Scott Johnson, Lalit Vachani, Leile Menjou und Sherief Fahmy, Kazuhiro Soda, Rodrigo Vazquez und Karsten Kjaer.
Ist Demokratie ein universeller Wert? Verhalten sich Politiker in allen Teilen der Erde auf dieselbe Art und Weise? Ist Gott ein Demokrat? Wer regiert die Welt? Sind Frauen demokratischer als Männer? Warum sollte man sich die Mühe machen, zu wählen? Kann Terrorismus die Demokratie zerstören? Was würde dich dazu bringen, eine Revolution zu starten? Wen würdest du als Weltpräsidenten wählen? Können Politiker das Problem des Klimawandels lösen? Können Diktatoren jemals gut sein? Ist Demokratie für jeden gut?
Die moderne Demokratie beruht auf den Errungenschaften der europäischen Aufklärung und ist in vielen Teilen der Welt Grund für gewaltsame und blutige Auseinandersetzungen. Demokratie ist nie bequem. Demokratie kann enttäuschen, mobilisiert aber anderseits Massen, wo es sie nicht gibt.
Zehn junge Filmemacher sind losgezogen, um ihre unterschiedlichen Sichtweisen zu einem hochaktuellen und sehr politischen Thema zu dokumentieren. Das Ergebnis wurde das globale Fernsehereignis des Herbstes 2007 und zugleich das größte weltweite TV-Dokumentarfilmprojekt: Mehr als 30 Sender rund um den Globus strahlten die vielteilige Serie Demokratie - für alle? aus, die nun komplett auf DVD erhältlich ist.
Starfire (Originaltitel: Solar Crisis) ist ein Science-fiction-Film von Richard C. Sarafian und einem gewissen Alan Smithee aus dem Jahr 1990; "Alan Smithee" ist ein kollektives Hollywood-Pseudonym für Regisseure, die mit einem von ihnen inszenierten Film nicht zu tun haben wollen. In den Hauptrollen spielen Tim Matheson, Annabel Schofield, Charlton Heston, Jack Palance und Peter Boyle. Der Film basiert auf einem Roman von Takeshi Kawata.
Eine gigantische Sonneneruption droht alles Leben auf der Erde auszulöschen; eine Expedition versucht mittels einer ebenso gigantischen Neutronenbombe, die bevorstehende Eruption unter Kontrolle zu bringen. Neben den üblichen technischen Pannen hat man dabei auch gegen einen Saboteur zu kämpfen.
Uninspiriert heruntergedrehtes Endzeitfilmchen mit schlaffer Dramaturgie, miserablen Darstellern und grottenschlechten Dialogen. Ansehbar nur für Hardcore-Fans von Weltuntergangsspektakeln.
Tödlicher Anruf ist ein Horror-Thriller von Eric Valette aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Edward Burns, Shannyn Sossamon und Azura Skye. Es handelt sich um ein US-Remake des japanischen Gruselfilms Chakushin ari ("The Call") von Takashi Miikes aus dem Jahr 2003.
Mehrere Studenten erhalten auf ihren Handys Anrufe, die aus der Zukunft stammen und ihren Tod ankündigen - und die von ihnen selbst gesprochen scheinen. Eine Todesserie zieht sich über den Campus; zwischen den Einzelfällen besteht keine erkennbare Verbindung - außer jenen mysteriösen Telefonanrufen. Beth, eine der betroffenen Studentinnen, versucht zusammen mit dem Polizisten Jack Andrews, das Rätsel zu lösen und ihren eigenen Tod zu verhindern.
Das Remake wurde zwar in Atlanta (Georgia, USA) gedreht, der typische Charkter eines japanischen Mystery-Films bleibt jedoch erhalten. Regisseur Eric Valette operiert mit eher zahmen Grusseleffekten und hält den Splatterfaktor auf einem massenkompatiblen Niveau; gleichzeitig gelingt es ihn jedoch nicht, die bedrohliche Atmosphäre aus Takashi Miikes Original zu reproduzieren. Es entsteht ein leidlich spannender Gruselfilm von der Stange, der weder richtig fesselt noch in sich plausibel wirkt. Die routinierte Produktion empfiehlt sich daher allenfalls, um anderthalb Stunden totzuschlagen; einen bleibenden Eindruck hinterlässt Tödlicher Anruf jedoch eher nicht. Ansehbar.
Captain Future (Originaltitel: キャプテンフューチャー; Synonymtitel: The Adventures of Captain Future; französischer Titel: Capitaine Flam) ist eine Science-fiction-Serie aus den Jahren 1978 bis 1979, die aus insgesamt 52 Episoden besteht.
Die Zeichentrickserie basiert auf Motiven aus Heftromanen von Edmond Hamilton aus den 1940er Jahren, die unter dem Titel Captain Future - Wizard of Science bzw. Man of Tomorrow erschienen. In Deutschland erschienen die Romane in Buchform bei Bastei Lübbe, daneben gab es auch Comic-Taschenbücher und allerlei Devotionalien.
Die einzelnen Folgen hatten bei ihrer Erstausstrahlung im deutschen Fernsehen (1980) eine Länge von jeweils ca. 25 Minuten - im Gegensatz zur japanischen Originalversion, die jeweils rund fünf Minuten länger war. Bis heute ist in Deutschland keine vollständige DVD-Ausgabe erschienen, und auch die japanische Sprachfassung von Toei Animation ist bei uns nicht erhältlich: Die beiden DVD-Boxen der Ufa enthalten nur die deutschsprachigen Fassungen.