Krieg

Kategorien: 
Produktionsjahr: 
Produktionsland: 
Akteure: 
Gattung: 
Medium: 
Spielzeit: 
Avatar, Hauptplakat

Avatar - Aufbruch nach Pandora (Originaltitel: Avatar) ist ein Science-fiction-Film von James Cameron aus dem Jahr 2009.

Im 22. Jahrhundert gehen den Menschen auf der Erde die Rohstoffe aus. So machen sie sich auf die Suche und finden einen bislang unerforschten Planeten mit Namen Pandora. Dort finden sie wertvolle Mineralien, die sie um jeden Preis haben wollen. Doch Pandora ist bereits bewohnt von Menschen einer anderen Rasse – den Avataren. Die Menschen der Erde wollen die Avatare von Pandora vertreiben und nehmen dafür alles in Kauf. Es beginnt ein Krieg, in dem schnell zu unfairen Waffen gegriffen wird. Auf der Erde wird das Avatar-Programm entwickelt, in dem Menschen einer Bewusstseinstransplantation unterzogen werden. Das Programm umfasst auch eine Vermischung der DNS, um das Denken, Fühlen und Handeln zu steuern. Einer dieser Probanden wird als Spion in die Welt der Avatar geschickt, um die Vernichtung des Volkes vorzubereiten, doch es kommt ihm etwas dazwischen – die Liebe!

James Cameron soll das Avatar-Konzept bereits vor 14 Jahren entwickelt haben, jedoch fehlten damals die technischen Möglichkeiten zur Umsetzung. Das ist heute anscheinend anders, sowohl was das Games-Franchise als auch die 3D-Animation angeht; über die leidlich bekannte Rahmenhandlung (Pocahontas, Der letzte Mohikaner, Der mit dem Wolf tanzt u.a.) stülpt Cameron eine brachiale Ladung an Illusions- und Eskapismustechnologien, mit denen er virtuos zu spielen vermag. Durch geschickte Vermengung von Real- und Animationsfilm sowie die Brechung durch die Gleichzeitigkeit von Virtualität und Realität der Avatare zaubert er ein filmisches Ausnahmeerlebnis, für das sich nur wenig Vergleichbares und noch weniger Gliechwertiges findet. Trotz Überlänge und angestaubter Motivik absolut sehenswert! Weiterlesen »

Kategorien: 
Produktionsjahr: 
Produktionsland: 
Genre: 
Topoi: 
Gattung: 
Medium: 
Spielort: 
The Men Who Stare At Goats, Cover

Männer, die auf Ziegen starren (Originaltitel: The Men Who Stare at Goats) ist eine Politsatire von Grant Heslov aus dem Jahr 2009. In den Hauptrollen spielen George Clooney, Kevin Spacey, Jeff Bridges, Ewan McGregor, Stephen Lang und Robert Patrick.

In den 1980er und 1990er Jahren expermientierte das US-Militär mit parapsychologischer Kriegsführung; eine Spezialeinheit, genannt New Earth Army, sollte mit übersinnlichen und übermenschlichen Fähigkeiten versehen werden. Weil das dann doch nicht ganz so einfach war, wurden die Experimente schließlich aufgegeben. Im Golfkrieg leben die amerikanischen Jedi-Kämpfer wieder auf, und auf ihren Fersen recherchiert der Provinzjournalist Bob Wilton (Ewan McGregor), der eine sensationelle Story wittert.

Der Film basiert auf einem gleichnamigen (Sach-) Buch von Jon Ronson, das zwar auf Recherchen und Interviews basieren soll, jedoch keine handfesten Belege vorbringt; entsprechend verweigert sich auch der Film klaren Festlegungen über fiktionale und faktische Elemente in all dem Irrsinn, der hier zusammengerührt wird. Darstellerisch wird die Gratwanderung von der Crème de la Crème Hollywoods brilliant umgesetzt, nur funktioniert Männer, die auf Ziegen starren weder als schräge Komödie, noch als Mockumentary. Wer auf einen neuen Dr. Seltsam gehofft hat, wird also eher enttäuscht werden; wer offener ist, kann jedoch eine Verkettung zunehmend bizarrer Szenen genießen. Übrigens, das First Earth Battalion Operations Manual von New-Age-Guru Jim Channon aus den 1970er Jahren ist gerade nachgedruckt worden... Sehenswert! Weiterlesen »

Produktionsjahr: 
Produktionsland: 
Gattung: 
Medium: 
Altersfreigabe: 
Battlestar Galactica: The Plan, Cover

Battlestar Galactica: The Plan (Originaltitel: The Plan) ist ein Science-ficition-Film von Edward James Olmos aus dem Jahr 2009. In den Hauptrollen spielen Edward James Olmos, Dean Stockwell, Michael Trucco, Grace Park und Michael Hogan.

Der berühmte Plan der Cylons war es, die Menschheit restlos zu vernichten. Zwei ihrer Anführer (beide verkörpert von Dean Stockwell) verfolgen an unterschiedlichen Orten dasselbe Ziel mit unterschiedlichen Methoden und ungleichem Ergebnis; die ihnen untergeorndeten Cylons leben unter Menschen und entdecken menschliche Gefühle, statt die Menschen zu vernichten. So vermasselt Nr. 8 (Grace Park) den Mordanschlag auf Odama (Edward James Olmos) und No. 4 (Rick Worthy) verliebt sich in eine menschliche Frau.

The Plan knüpft an die Fernsehserie Battlestar Galactica an, die Ende 2009 abgeschlossen wurde; viele Ereignisse aus der Serie werden neu aufgegriffen, dabei jedoch aus einem anderen Blickwinkel gezeigt; Wiederholungen werden ebensowenig vermieden wie Spoiler. Wie auch in vielen anderen Battlestar-Folgen können die vergleichsweise anspruchsvollen Themen, gepaart mit der Galactica-typischen düsteren Grundstimmung, durchweg überzeugen. Sehenswert! Weiterlesen »

Kategorien: 
Produktionsjahr: 
Produktionsland: 
Genre: 
Gattung: 
Medium: 
In the Loop, Cover

In the Loop ist eine britische Satire von Armando Iannucci aus dem Jahr 2009. In den Hauprollen spielen Anna Chlumsky, Steve Coogan, Tom Hollander, James Gandolfini und Peter Capaldi.

Darstellerisch gelungene, jedoch arg sprachlastike Satire um Hinterzimmerpolitik. Sehens- bzw. vor allem hörenswert!


Weiterlesen »

Produktionsjahr: 
Produktionsland: 
Genre: 
Topoi: 
Gattung: 
Medium: 
Spielzeit: 
Altersfreigabe: 

Der Krieg des Charlie Wilson (Originaltitel: Charlie Wilson's War) ist eine US-amerikanischer Komödie von Mike Nichols aus dem Jahr 2007. In den Hauptrollen spielen Tom Hanks, Amy Adams und Julia Roberts.

In den frühen 80er Jahren gilt der trinkfeste Kongressabgeordnete Charlie Wilson als sorgloser Playboy, der sich am liebsten von seinen gutaussehenden Sekretärinnen verwöhnen lässt - bis er mit dem Elend der afghanischen Flüchtlinge konfrontiert wird. Gemeinsam mit der texanischen Millionärin Joanne Herring und dem frustrierten CIA-Agenten Gust Avrakotos startet Charlie die aufwändigste und erfolgreichste Geheimaktion der Weltgeschichte. Das kuriose Trio beginnt mit viel Geld, List und einer talentierten Bauchtänzerin den Kampf gegen die Rote Armee, die gerade in Afghanistan einmarschiert ist.

Ein blutiges und zynisches Spiel auf dem Schachbrett der Weltpolitik. Farbenfrohe Figuren und grobe Hinterhofdiplomatie, durchmischt mit verharmloster Korruption und undifferenziertem Antikommunismus. Trotz hochkarätiger Besetzung wird daraus weder ein heiteres noch ein geistreiches Kinoerlebnis. Ansehbar!


Weiterlesen »

Bezugsmöglichkeit
Image of Der Krieg des Charlie Wilson
Regie: Mike Nichols
Darsteller: Tom Hanks, Amy Adams, Julia Roberts
Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
Produktionsjahr: 
Produktionsland: 
Gattung: 
Medium: 
Hellboy 2, Cover

Hellboy 2 - Die goldene Armee (Originaltitel: Hellboy 2: The Golden Army) ist ein Horrorfilm von Guillermo del Toro aus dem Kahr 2008. In den Hauptrollen spielen Ron Perlman, Selma Blair, Doug Jones, Luke Goss, Johann Kraus und John Hurt. Der Film basiert auf Mike Mignolas „Hellboy"-Comics und knüpft an den ersten Teil, Hellboy (USA 2004), an.

Die ewige Waffenruhe zwischen unserer Welt und den unsichtbaren Gefilden der fantastischen Unterwelt hat ein Ende. Die schlafende „goldene Armee" wurde von einem grausamen Herrscher der Finsternis, Prinz Nuada, zu neuem Leben erweckt, und die einzige Chance der Menschheit stellt der rot gehörnte Katzenfreund aus der Hölle dar. Gemeinsam mit seiner Feuer beherrschenden Freundin Liz (Selma Blair), dem Tiefsee-Empathen Abe (Doug Jones) und dem Protoplasma-Seher Johann stellt sich Hellboy (Ron Perlman) den unheimlichen Kreaturen Nuadas entgegen. Mehrere mörderische Zahnfeen, die Horde goldener Krieger, ein buchstäblicher Berg von einem Monster, ein vieläugiger Engel des Todes und ein haushoher Krake sind nur einige der unglaublichen Wesen, die Hellboy zu schaffen machen. Und ganz nebenbei muss er sich auch noch um seine Beziehung zu Liz kümmern und als Geschöpf und Außenseiter beider Welten seinen eigenen Weg finden.

Mit der bewährten Mischung aus Action, Humor, düsterer Mythologie und visionärer Optik kehren Hellboy und seine Gefährten im Kampf gegen das Böse zurück. Nach dem oscarnominierten Meisterwerk Pans Labyrinth gönnt Guillermo del Toro seinem roten Helden mit den abgeschliffenen Hörnern ein furioses Comeback - mehr Muskeln, mehr Witz und mehr Action. Ein höllisch gutes Kinoereignis: uneingeschränkt sehenswert!


Weiterlesen »

Produktionsjahr: 
Produktionsland: 
Topoi: 
Gattung: 
Medium: 
Starship Troopers 3: Marauder, Cover

Starship Troopers 3: Marauder (Originaltitel: Starship Troopers 3: Marauder) ist ein Science-fiction-Film von Edward Neumeier aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Casper Van Dien, Jolene Blalock und Amanda Donohoe.

Colonel Johnny Rico meldet sich zurück, um mit seinem Team in geheimer Mission eine kleine Crew von Troopern vom einsamen Planeten OM-1 zu retten. Im Gefecht gegen altbekannt und neue Bugs ist die brandneue "Marauder"-Waffentechnologie ihre letzte Hoffnung, um ein verräterisches Element zu besiegen, das innerhalb der Föderation selbst operiert. Während Captain Lola Beck und der Rest der Starship-Crew unter härtesten Bedingungen ums überleben kämpfen, wird ihnen langsam klar, dass auf OM-1 etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist: Die Bugs scheinen über eine Geheimwaffe zu verfügen, die die ganze menschliche Rasse auslöschen könnte.

Der dritte Starship Troopers-Film greift nicht nur die faschistoide Ästhetik aus Verhoevens Original auf, sondern treibt den antidemokratischen Totalitarismus auf die Spitze: Angehörige einer Friedensbewegung werden öffentlich gehängt. Regisseur Edward Neumeier präsentiert dies - wie bereits von Verhoeven angelegt - mit einem ironisierenden Unterton; die militaristische Heroisierung Colonel Rico und seinen Kampfgefährten wird jedoch nicht hinterfragt und bleibt ungebrochen. Starship Troopers 3 macht damit endgültig den Schritt von der Parodie zur Kriegspropaganda. Trotz dieser ideologisch unreflektierten Schlagseite recht unterhaltsam und insgesamt anshebar.


Weiterlesen »

Produktionsjahr: 
Produktionsland: 
Gattung: 
Medium: 
Starship Troopers 2 - Held der Förderation, Cover

Starship Troopers 2 - Held der Förderation (Originaltitel: Starship Troopers 2: Hero of the Federation) ist ein Science-fiction-Film von Phil Tippett. In den Hauptrollen spielen Richard Burgi, Lawrence Monoson und Colleen Porch.

Im Kampf gegen die Bugs feuert die beste mobile Infanterie der Förderation - Lichtjahre entfernt von der nächstgelegenen Verstärkungseinheit - gegen einen Feind, der schlauer und hinterlistiger ist, als jemals zuvor. Nur eine Chance bleibt: Die Helden der Förderation müssen mit einem berüchtigten Verräter zusammenarbeiten. Denn nicht nur ihr Leben, sondern das der gesamten Menschheit steht auf dem Spiel. Zum Überleben müssen sie strategisch denken - bevor die Bugs dies tun!

Dramaturgisch und tricktechnisch eher auf dem Level der Fernsehserie Space: Above and Beyond (USA 1995 ff.) bewegt sich diese Videoproduktion zwar weit entfernt von Paul Verhoevens Sci-fi-Kultklassiker Starship Troopers (USA 1997). Anspruchsarme Unterhaltung auf Egoshooter-Niveau ist jedoch garantiert - einschließlich eines halbherzigen Anschlusses an die faschistoide Ikonografie des Originalfilms. Berücksichtigt man diese Einschränkungen, kann sich der Zuschauer auf einen spannenden und kurzweiligen Videoabend freuen: Für Science-fiction-Fans sehenswert!


Weiterlesen »

Kategorien: 
Produktionsjahr: 
Produktionsland: 
Genre: 
Gattung: 
Medium: 
Spielzeit: 
Spielort: 
Lady Chatterley, Filmplakat

Lady Chatterley ist eine Literaturverfilmung von Pascale Ferran aus dem Jahr 2006.

Nachdem der gleichnamige Roman von D. H. Lawrence in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufgrund seiner soziale Grenzen überschreitenden Sinnlichkeit einen legendären Ruf bekam, verkam die Figur der Lady Chatterley in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einer anrüchigen Marke des Erotikkinos.

Dank einer hoch sensiblen, epischen Verfilmung durch die Französin Pascale Ferran bekommt die Patchworkfamilie Lady Chatterleys eine neue Chance.


Weiterlesen »

Kategorien: 
Produktionsjahr: 
Produktionsland: 
Gattung: 
Medium: 
Spielort: 
The Warlords, Cover

The Warlords (Originaltitel: Tau ming chong 投名状 (simp.) bzw. 投名狀 (trad.); Synonymtitel: The Blood Brothers) ist ein Eastern von Peter Chan und Wai Man Yip aus dem Jahr 2007. In den Hauptrollen spielen Andy Lau, Takeshi Kaneshiro und Jet Li.

Drei Blutsbrüder schlagen sich gegen Ende der Qing-Dynastie (1644-1911) zunächst als Räuber durch und kämpfen dann an der Seite verschiedener Kriegsherren, bis sich einer von ihnen selbst zum Warlord aufschwingt. Der Film basiert auf der Erzählung "Die Ermordung von Ma", die von dem Mord an General Ma Xinyi berichtet; es handelt sich um ein Remake von Zhang Ches Ci Ma ("The Blood Brothers", deutscher Titel: "Die Blutsbrüder des gelben Drachen", Hongkong 1973).

Als epischer Monumentalfilm ist The Warlords in den ersten beiden Dritteln eine Fülle von Massen- und Schlachtszenen geprägt, entwickelt sich dann jedoch gegen Ende zu einem persönlichen Melodram mit (staats-) politischen Dimensionen. Die Kampfsequenzen wirken schonungslos und verdeutlichen die Sinnlosigkeit von Kriegen, wenngleich sie stellenweise mit der für chinesische Martial-Arts-Filme typischen Heroen-Stilisierung durchzogen sind. In der Charakterzeichnung der drei Blutsbrüder Ma Xinyi (Jet Li), Cao Er-Hu (Andy Lau) und Zhang Wen-Xiang (Takeshi Kaneshiro) nicht immer ganz plausibel, aber dennoch fesselnd. Ein Stück interpretierte Zeitgeschichte, die dem westlichen Zuschauer gleichermaßen fremd wie vertraut wirkt. Sehenswert!


Weiterlesen »

Inhalt abgleichen