28 Weeks Later (Großbritannien 2007)

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28 Weeks Later ist ein britischer Horror-Thriller von Juan Carlos Fresnadillo aus dem Jahr 2007. In den Hauptrollen spielen Rose Byrne (als Scarlet), Jeremy Renner (als Sgt. Doyle), Harold Perrineau (als Flynn), Catherine McCormack (als Alice) und Mackintosh Muggleton (als Andy).

Es handelt sich um eine Fortsetzung zu 28 Days Later (2002).

Mit neuen Charakteren wird die Geschichte der Zombifizierung der britischen Inseln fortgeschrieben; mit brachialer Wucht springt Regisseur Fresnadillo sofort ins Geschehen und gönnt dem Zuschauer auch in den folgenden anderthalb Stunden keine Atempause. Was technisches Niveau und Spannung angeht, setzt der Regisseur neue Maßstäbe für den modernen Zombiefilm.

Weniger roh, aber ebenso kompromisslos liefert er eine an Düsternis kaum zu überbietende Zukunftsvision. Trotz einiger arg unverdaulicher Implausibilitäten ist dieser Film für Genrefreunde uneingeschränkt empfehlenswert; für das breite Publikum dürfte es in Fresnadillos Vision dagegen allzu blutig und brutal zugehen.


Der Film erreichte bei den IMDb-Ratings eine überdurchschnittlich gute Bewertung von 7,4 von 10 bei 17.055 abgegebenen Stimmen (Stand: August 2007).

Contents

Handlung

28 Wochen nach Ausbruch des zombifizierenden Virus auf den britischen Inseln scheint der Virus unter Kontrolle zu sein; die letzten Zombies sind verhungert, und internationale Streitkräfte unter amerikanischer Führung haben begonnen, die Ordnung wiederherzustellen. In hermetisch abgeschirmten Lagern beginnen die Überlebenden, wieder ein mehr oder minder geregeltes Leben zu führen.

Doch dann taucht unerwartet eine Überlebende auf, die zwar mit dem Virus infiziert ist, aber keine Anzeichen einer Zomifizierung zeigt - anscheinend verfügt die Frau aufgrund einer genetischen Anomalie über eine natürliche Immunität. Sie - und ihre beiden Kinder - könnten der Schlüssel zu einem Vakzin gegen das Virus sein.

Doch sie ist nicht nur Hoffnungträgerin auf ein Heilmittel, sondern zugleich auch ein Carrier - und das wird den Überlebenden zum Verhängnis...

Kurzkritik

Wer 28 days later mochte - und das waren nicht wenige Zuschauer - dürfte recht gespannt auf die Fortsetzung der Endzeitvision gewesen sein; das Warten hat sich gelohnt. Ähnlich wie die Fortsetzungen der Alien-Filmserie zeigt Fresnadillos Werk eine eigene Handschrift, knüpft aber konsequent an die Motive des Originals an. Es gelingt ihm, aufbauend auf die zugrundeliegende Story, neue Aspekte aufzuzeigen und nicht nur ein verkapptes Remake, sondern eine echte und eigenständige Fortsetzung abzuliefern.

Würden nicht allzu viele Implausibilitäten den Spaß trüben, könnte man von einem rundum gelungenen Zombiefilm sprechen. Aber auch ohne Mitdenk-Aufforderung liefert 28 weeks later gewaltiges - und nicht minder gewalttätiges - Unterhaltungskino par excellence.

Filmografische Daten

  • Laufzeit: ca. 99 Minuten / 2.735 Meter
  • FSK: Keine Jugendfreigabe
  • Premiere: 6. Mai 2007 [London]
  • Kinostart (BRD): 30. August 2007 [Fox]
  • Bildformat: Wide-Screen (1,85:1), Color

Siehe auch

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Rezensionen:

Bezugsmöglichkeit

Image of 28 Weeks Later
Regie:
Darsteller:
Bewertung: NR - Not Rated