Split Second (Großbritannien 1992)
Split Second ist ein britischer Science-fiction-Thriller von Tony Maylam und Ian Sharp aus dem Jahr 1992. In den Hauptrollen spielen Rutger Hauer, Kim Cattrall und Neil Duncan.
Von einem Meilenstein des Kinos oder gar einem Filmklassiker kann man bei Split Second wohl kaum sprechen; erwarten darf man dagegen eine unterhaltsame Melange von Versatzstücken aus bewährten Genre-Vorbildern von Blade Runner bis Aliens ohne viel Eigenes. Durchaus ansehbar für Genrefreunde und ein breiteres Publikum, das sich nicht an recht drastischen Gewaltszenen stört.
Der Film erreichte bei den IMDb-Ratings eine leicht überdurchschnittliche Bewertung von 5,5 von 10 bei 1.998 abgegebenen Stimmen (Stand: September 2007).
Contents
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Handlung
London im Jahr 2008: Naturkatastrophe plagen die hilflose Metropole. Die Menschen sind verunsichert und in Panik. Ein unmenschlicher Killer wütet in den Straßen. Bei Vollmond schlachtet er seine Opfer nach einem alten Voodoo-Ritus.
Special-Cop Harley Stone (Rutger Hauer) macht sich auf die Jagd nach ihm. Auch sein bester Freund ist unter den Opfern. Er schwor Rache. Im Pesthauch der verseuchten Straßen spürt Harley Stone den geistigen Kontakt zu seinem Gegner. Die beiden prallen aufeinander und entzünden ein explosives Gemisch aus Wut und Blutgier...
Kurzkritik
Der im London der nahen Zukunft angesiedelte Blade Runner-Verschnitt bringt die beiden Cops Harley Stone (Rutger Hauer) und Dick Durkin (Neil Duncan) zusammen; größer könnten die Gegensätze kaum sein - auf der einen Seite der aggressive und unkalkulierbare Stone, auf der anderen der intellektuelle und eher weltfremde Durkin. Eine derartige Mixtur hat sich in zahllosen Filmen bewährt und bietet immer wieder Anlass für mehr oder minder heitere Momente.
Dieses Sujet wird durchsetzt mit Versatzstücken aus dem herausragenden Science-fiction-Klassiker Aliens - bis hin zu einer nahzu identischen Kopie der dortigen Spezialeffekte. Sinn macht das alles nicht, aber es scheint auch niemanden zu interessieren, wie das Übermonster nach London gelangt sein könnte.
Überhaupt zählt Logik nicht zu den Stärken von Split Second; dem Zuschauer wird einige Wirrnis zugemutet, wie es von einem B-Picture auch nicht anders zu erwarten ist. Das tut dem puren Unterhaltungswert jedoch keinen Abbruch - wenn man bereit ist, sich argen Unsinn kommentarlos präsentieren zu lassen. Gesehen haben muß man Split Second sicherlich nicht, anschauen kann man ihn jedoch schon: ansehbar.
Filmografische Daten
- Laufzeit: ca. 87 Minuten
- FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
- Premiere: 1. Mai 1992
- DVD-Start (BRD): 28. Februar 2006 [KSM GmbH]
- Bildformat: PAL, 4:3, Color (Eastmancolor)
- Tonformat und Sprachen: Deutsch, Englisch
- Regionalcode: k.A.
- Kopierschutz: k.A.
Netmarks
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