Slither - Sie sind in uns (Kanada/USA 2006)
Slither – Sie sind in uns (Synonymtitel: Slither – Voll auf den Schleim gegangen; Originaltitel: Slither) ist eine Horrorkomödie von James Gunn aus dem Jahr 2006. In den Hauptrollen spielen Nathan Fillion, Elizabeth Banks und Michael Rooker.
Die US-amerikanisch-kanadische Koproduktion erreichte bei den IMDb-Ratings eine überdurchschnittlich gute Bewertung von 6,7 von 10 bei 7.375 abgegebenen Stimmen (Stand: Dezember 2006).
Laufzeit: ca. 91 Minuten
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
DVD-Start (BRD): 23. November 2006 [Universal]
Bildformat: PAL, 16:9, Color
Tonformat und Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch
Regionalcode: 2
Kopierschutz: k.A.
Handlung
Sheriff Bill Pardy steht vor einem Rätsel, als in seiner friedlichen Heimatstadt Wheesley jede Menge Haustiere verschwinden. Völlig unvorbereitet stolpert er über eine mörderische Verschwörung von Weltraum-Zombies und Schreckenswürmern, die von Wheesley aus den gesamten Globus erobern wollen!
Im allgemeinen Chaos müssen der Sheriff und sein Team gemeinsam mit der attraktiven Lehrerin Starla Grant versuchen, die schleimige Seuche aus dem All auszurotten, bevor sie sämtliche Kontinente überziehen kann...
Rezension
Für eine Splatter-Komödie viel zu behäbig, für einen Horror-Thriller etwas zu unernst, das ist die Crux von Slither – der Film hat durchaus seine Momente, doch die reichen nicht aus, um das Anschauen zu einem echten Vergnügen zu machen. Viele Gags zünden nicht oder sind nicht wirklich witzig, und der Plot kann auch wohl kaum als originell bezeichnet werden &ndash, er bedient sich bei allerlei Genreklassikern, angefangen bei The Blob über Shivers bis hin zu Dawn of the Dead. Die Qualität von Filmen wie Braindead, Tremors oder Shawn of the Dead wird trotz aller Abkupferei jedoch nie erreicht.
Slither hat einige mittelprächtige und einige durchaus ansehnliche visuelle Effekte; vieles davon ist für eine Mainstream-Produktion übermäßig drastisch. Daher ist die FSK-Freigabe ab 16 Jahren irritierend und nicht so recht nachvollziehbar, der Film enthält zuhauf jene typischen Elemente, die üblicherweise eben die Jugendfreigabe versagen lassen (Kannibalismus, explizite Brutalität gegenüber menschlichen Kreaturen, herum(f)liegende Eingweide...).
Die Dramaturgie bleibt auf dem Niveau von gewohnter Hausmannskost, Überraschungen gibt es kaum und der Spannungsbogen ist weitestgehend vorhersehbar. Aber natürlich gibt es auch dramaturgisch einige nette Momente – man sollte beispielsweise den Aspann bis zum Ende anschauen ;)
DVD Extras
• Entfallene Szenen
• Zusätzliche Szenen
• Outtakes u.a.
Siehe auch
Ähnliche Filme:
• The Hidden
• Armee der Finsternis
• Dawn of the Dead (2004)
• Alien
• The Blob (1988)
• Tremors (1990)
Netmarks
Bezugsmöglichkeit
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