1870er Jahre

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Journey to the Center of the Earth (2008, Cover).jpg

Journey to the Center of the Earth ist ein US-amerikanischer Abenteuerfilm von T.J. Scott aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Rick Schroder (als Jonathan Brock), Victoria Pratt (als Martha Dennison), Peter Fonda (als Edward Dennison), Steven Grayhm (als Abel Brock), Mike Dopud (als Sergei Petkov) und Jonathan Brewer (als Wakinta). Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Jules Verne.

Der Abenteurer Edward Dennison verschwindet spurlos während einer Expedition nach Alaska; seine "Witwe" engagiert den Anthropologen Jonathan Brock in San Francisco für eine Rettungsexpedition. Die kleine Gruppe entdeckt eine Passage ins Erdinnere und gelangt in eine unterirdische Welt, die von einem Indianerstamm bevölkert ist.

Obgleich in den Credits dieses Fernsehfilms auf die literarische Vorlage von Jules Verne verwieden wird, handelt es sich bei der 2008er-Fassung eher um ein Remake der dreistündigen Mini-Fernsehserie aus dem Jahr 1999: die Storyline orientiert sich enger an dem Fernsehvorgänger als an Vernes Roman. Im Vergleich zur deutlich längeren 1999er-Fassung erscheint die Neuverfilmung noch mehr als zusammengeflicktes Patchwork zusammenhangloser Sequenzen; kurioserweise wirkt die neue "Kurzfassung" langweiliger als der doppelt so lange Vorgänger.

Ebenfalls unerfreulich: Man merkt der 2008er-Fassung an allen Ecken das offensichtlich zu niedrig angesetzte Produktionsbudget an: Die Unterwelt sieht praktisch identisch aus wie die gewohnte "oberirdische" Welt; außer zwei prähistorischen Saurier-Arten gibt es kein Eye Candy, und selbst die unterirdische Urwald-Fauna fiepst und zwitschert wie die aus einem x-beliebigen anderen Urwaldfilm. Hier mangelte es anscheinend nicht nur am Budget, sondern auch an Kreativität und Stilwillen. Ansehbar, aber nicht sehenswert!


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The Warlords, Cover

The Warlords (Originaltitel: Tau ming chong 投名状 (simp.) bzw. 投名狀 (trad.); Synonymtitel: The Blood Brothers) ist ein Eastern von Peter Chan und Wai Man Yip aus dem Jahr 2007. In den Hauptrollen spielen Andy Lau, Takeshi Kaneshiro und Jet Li.

Drei Blutsbrüder schlagen sich gegen Ende der Qing-Dynastie (1644-1911) zunächst als Räuber durch und kämpfen dann an der Seite verschiedener Kriegsherren, bis sich einer von ihnen selbst zum Warlord aufschwingt. Der Film basiert auf der Erzählung "Die Ermordung von Ma", die von dem Mord an General Ma Xinyi berichtet; es handelt sich um ein Remake von Zhang Ches Ci Ma ("The Blood Brothers", deutscher Titel: "Die Blutsbrüder des gelben Drachen", Hongkong 1973).

Als epischer Monumentalfilm ist The Warlords in den ersten beiden Dritteln eine Fülle von Massen- und Schlachtszenen geprägt, entwickelt sich dann jedoch gegen Ende zu einem persönlichen Melodram mit (staats-) politischen Dimensionen. Die Kampfsequenzen wirken schonungslos und verdeutlichen die Sinnlosigkeit von Kriegen, wenngleich sie stellenweise mit der für chinesische Martial-Arts-Filme typischen Heroen-Stilisierung durchzogen sind. In der Charakterzeichnung der drei Blutsbrüder Ma Xinyi (Jet Li), Cao Er-Hu (Andy Lau) und Zhang Wen-Xiang (Takeshi Kaneshiro) nicht immer ganz plausibel, aber dennoch fesselnd. Ein Stück interpretierte Zeitgeschichte, die dem westlichen Zuschauer gleichermaßen fremd wie vertraut wirkt. Sehenswert!


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