Unsterblichkeit

All Souls Day (USA 2005)

Dia de los Muertos

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Dia de los Muertos (Cover)

All Souls Day: Dia de los Muertos ist ein Horrorfilm von Jeremy Kasten aus dem Jahr 2005. In den Hauptrollen spielen Ellie Cornell, Jeffrey Combs, Laura Harring.

Der kleine mexikanische Ort Santa Bonita war schon immer ein Hort des Bösen. Alle 50 Jahre, am traditionellen Tag der Toten, öffnet sich das Tor zur Hölle, welches der finstere Großgrundbesitzer Vargaz Diaz Ende des 19. Jahrhunderts aufstieß, um ewiges Leben zu erhalten. An diesem Tag erheben sich die Toten aus ihren Gräbern, was nur durch ein Menschenopfer verhindert werden kann. Doch davon ahnen Joss und Alicia nichts, als sie die Zeremonie versehentlich stören. Das junge amerikanische Pärchen, das sich eigentlich nur auf der Durchreise befand, steuert unversehens auf einen furchtbaren Alptraum zu, bei dem die aufgebrachten Bewohner Santa Bonitas das kleinste Problem darstellen. Ein altes Hotel erweist sich schließlich als letzter Zufluchtsort vor der unvermeidlichen Invasion der Zombies am Tag der Toten... Weiterlesen »

Rezensionen, Kritiken und Meinungen
Sil sagte vor 1 Woche 4 Tage

In diesem Frühwerk der Horror-Hoffnung Jeremy Kasten (The Wizard of Gore, 2007; The Thirst, 2006) gerät ein Pärchen amerikanischer Urlauber in das mexikanische Totenfest Día de Muertos, an dem die Toten zu Besuch aus dem Jenseits kommen und gemeinsam mit den Lebenden ein fröhliches Wiedersehen feiern. In dem abgelegenen Provinznest Santa Bonita hat dieser Brauch jedoch eine besondere Bedeutung, denn die Toten besuchen hier nicht nur symbolisch die Lebenden.

Regisseur Kasten und sein Drehbuchautor Mark A. Altman widersetzen sich in erfrischender Form so manchen Genrekonventionen, und sie verzichten sogar auf exzessive Brutalitäten und ausufernde Gewaltdarstellungen. Bedauerlicherweise werden fallen durch diesen Mangel an Action und Spezialeffekten auch die im Gegenwarts-Horrorfilm allzu allgegenwärtigen Schwächen bei Dramaturgie und Plot auf, da sie schlichtweg nicht kaschiert werden; hinzu kommen gleich zwei Rückblenden, ohne die der Regisseur wohl nicht auszukommen glaubte - das ist schwach. All dies schmerzt besonders, da die Darsteller überraschend plausibel agieren, Mitgefühl und Interesse zu wecken vermögen und das Ambiente auch sehr liebevoll ausgestattet ist. Eine recht dichte Atmosphäre des Irrealen wird dadurch erzeugt, Horror kommt jedoch kaum auf, eher dezenter Retro-Grusel. Durch einige innovative Einfälle und die sehr ordentlichen Darsteller bleibt All Souls Day dennoch gut ansehbar!

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Daybreakers (Cover)

Daybreakers ist ein Science-ficition-Film von Michael und Peter Spierig aus dem Jahr 2009. In den Hauptrollen spielen Ethan Hawke, Willem Dafoe, Sam Neill und Isabel Lucas.

Im Jahr 2019 beherrschen fast ausschliesslich Vampire die Erde. Die noch letzten lebenden Menschen werden von ihnen wegen ihrem kostbaren Blut gejagt, aber es sind nur noch sehr wenige von ihnen übrig. Und ohne menschliches Blut würden die Vampire zu wilden Monstern mutieren. Vampir Edward Dalton (Ethan Hawke) ist Wissenschaftler und arbeitet verzweifelt an einem künstlichen Blut um die Weltbevölkerung weiterhin zu ernähren. Doch dann trifft er auf eine Gruppe menschlicher Überlebender, die nicht nur eine Lösung für das Problem anbieten kann, sondern etwas weit Besseres offeriert: Heilung. Zusammen mit dem Ex-Vampir Cormac (Willem Dafoe) und seinen Leuten hat Dalton nun ein neues Ziel vor Augen. Aber nicht jeder Vampir will wieder zum Mensch werden. Ein blutiger Krieg bricht aus…

Wie auch George A. Romero in seinen Zombie-Filmen stellen Michael und Peter Spierig in Daybreakers die Frage, was eigentlich die Menschlichkeit des Menschen ausmacht. Allerdings mit dem kleinen twist, dass die überwiegende Mehrheit der Menschheit in Daybreakers zu Vampiren mutiert ist, die sich mehr oder minder an einen Rest menschlicher Kultur und Zivilisation klammern. Ein fesselndes B-Picture-Szenario, kombiniert mit einem A-Cast und detailverliebten Kulissen - so etwas sieht man nicht alle Tage: Sehenswert! Weiterlesen »

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Das Grab der Ligeia (Cover)

Das Grab der Ligeia (Originaltitel: Ligeia; Synonymtitel: The Tomb) ist ein Mystery-Thriller von Michael Staininger aus dem Jahr . In den Hauptrollens pielen Wes Bentley, Michael Madsen, Sofya Skya, Eric Roberts und Michael Madsen

Der erfolgreiche Literaturwissenschaftler Jonathan Merrick (Wes Bentley) bemerkt in einer seiner Vorlesungen die unwiderstehliche und bezaubernde Studentin Ligeia (Sofya Skya). Fasziniert und besessen von ihrem diabolischen Wesen verlässt er schließlich seine Verlobte Rowena (Kaitlin Doubleday), um mit ihr ein abgeschiedenes Herrenhaus am Rande des Schwarzen Meeres zu beziehen. In dieser isolierten Umgebung offenbaren sich jedoch die mysteriösen Abgründe ihrer Existenz. Von schwerer Krankheit gezeichnet, führt Ligeia geheime Experimente durch, um dem Tod zu entfliehen. Für die Unsterblichkeit stiehlt sie die Seelen anderer Menschen, die ihr Leben bereits seit ewiger Zeit verlängern. Als Jonathan von dem grausigen Geheimnis erfährt, versucht Ligeia seine Abreise auf ganz spezielle Art und Weise zu verhindern…

Wie bereits Roger Corman mit The Tomb of Ligeia (1964) versucht sich der Regiedebütant Michael Staininger an der Kurzgeschichte Ligeia von Edgar Allan Poe. Was zu einem alptraumhaften Szenario zwischen Liebe, Lust, ewigem Leben und drohender Verdammnis hätte werden können, erzeugt jedoch nur gepflegte Langeweile: Darsteller, Dramaturgie und Kulissen lassen den Zuschauer vollkommen unbeteiligt. Eine überflüssige und lieblose Neuverfilmung - nicht sehenswert! Weiterlesen »

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The Spirit, Cover

The Spirit ist ein Actionfilm von Frank Miller aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Dan Lauria, Samuel L. Jackson, Gabriel Macht, Paz Vega und Scarlett Johansson.

Es ist die Geschichte eines jungen Cops, der auf mysteriöse Weise als Spirit vom Tod in das Leben zurückgekehrt ist, um aus der Schattenwelt heraus das Verbrechen von Central City zu bekämpfen. Sein Erzfeind Octopus ist auf einer ganz anderen größenwahnsinnigen Mission: Er plant, Spirits geliebte Stadt auszulöschen, während er selbst nach seiner eigenen Unsterblichkeit strebt. Spirit verfolgt den kaltherzigen Killer quer durch Central Citys heruntergekommene Lagerhäuser, feuchte Katakomben bis in das windgepeitschte Hafenviertel. Dabei begegnet er einem Schwarm exotischer Schönheiten, von denen der maskierte Held jedoch nie wissen kann, ob sie ihn verführen, lieben oder töten werden: Ellen Dolan, das Mädchen von nebenan mit messerscharfem Verstand; Silken Floss, punkige Sekretärin und ein kaltes Biest; Plaster of Paris, eire mörderische französische Nachtclubtänzerin; Lorelei, eine mysteriöse Sirene; und Morgenstern, eine junge sexy Polizistin. Und dann ist da natürlich noch Sand Saref, die Juwelendiebin mit den gefährlichen Kurven. Sie, die Liebe seines Lebens, hat sich jedoch dem Bösen verschrieben. Wir Spirit sie retten können oder wird sie ihm am Ende ins Verderben stürzen?

Basierend auf dem legendären Comicstrip von Will Eisner erzählt Genrespezialist Frank Miller, kreativer Kopf hinter „300“ und „Sin City“, mit THE SPIRIT ein Comic-Abenteuer voller Action und Erotik. Sehenswert!


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The Mummy: Tomb of the Dragon Emperor, Plakat

Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers (Originaltitel: The Mummy: Tomb of the Dragon Emperor bzw. La Momie - La tombe de l'empereur dragon) ist ein US-amerikanischer Abenteuerfilm von Rob Cohen aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Brendan Fraser, Jet Li, Maria Bello, John Hannah, Michelle Yeoh und Luke Ford. Es handelt sich um den dritten Teil der Die Mumie-Filmserie.

Der junge Alex O'Connell buddelt in China einen üblen Herrscher aus der Vorzeit aus, der wiederbelebt wird und prompt die Welt unterjochen möchte. Mit Papa Rick, Mama Evelyn und der Chinesin Lin bekämpft er den freiheitsbedrohenden Chinakaiser.

Ein kurzweiliges Action-Spektakel, das ebenso Pirates of the Caribbean und Indiana Jones zitiert wie die eigenen Vorgängerproduktionen; noch weitaus gröber als in diesen Filmen holzt Die Mumie 3 jedoch ahistorisch in der Geschichte herum. Eine Fülle filmischer Mängel vermag kaum darüber hinwegzutäuschen, dass hier ein Erfolgsrezept lediglich ein drittes Mal ausgekocht wird. Aufgrund des nicht zu bestreitenden Unterhaltungsfaktors jedoch durchaus ansehbar.


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