USA

Microsoft bemüht sich in den USA, das Format Windows Media 9 zu verbreiten; zu diesem Zweck finanzierte der Software-Konzern Ende 2003 die Ausstattung von 185 Kinosälen der Landmark Theatres Corp., der größten US-amerikanischen Arthouse-Kinokette, mit einem Distributions- und Proejektionssystem von Digital Cinema Solutions. Dieses System kostet rund US-$ 70.000 und soll damit »nur etwa die Hälfte eines derzeit in großen Kinos gebräuchlichen DLP-Projektors« kosten und »vergleichsweise einfach in die bestehende technische Infrastruktur zu integrieren« sein (Staden/Hundsdörfer, in: Slanksy 2004: 228); daraus lässt sich die Vermutung ableiten, dass es sich auch hierbei um E-Cinema-Technik mit einer Bildauflösung von 1k oder 2k handeln dürfte.

Recht aktiv ist in den USA auch die Werbewirtschaft; in Kooperation mit verschiedenen Kinowerbetreibenden testet Kodak derzeit ein »digitales System für die Aufbereitung und Verbreitung von Werbeinhalten in Kinos« (Staden/Hundsdörfer, in: Slanksy 2004: 229).

Die weiteren aus den USA bekannten Aktivitäten beziehen sich auf höherwertige Projektion, also D-Cinema.